Die Hockeyspielerinnen gewinnen am Doppelspieltag beide Bundesligapartien.

Hockey : DHC-Damen mit optimaler Ausbeute

Die Hockeyspielerinnen gewinnen am Bundesliga-Doppelspieltag beide Partien.

(JP) Zwei Spiele und sechs Punkte:  Die Hockeydamen des Düsseldorfer HC haben ihre Pflichtaufgaben in der 1. Hallenhockey-Bundesliga erfüllt. Am Samstag bezwangen sie in der ehemaligen Bundeshauptstadt den Bonner THV mit 4:2 (1:0). Ein einfaches Unterfangen war das jedoch lange Zeit nicht. Erst in den letzten 18 Minuten sicherte eine gute Ausbeute bei den Strafecken den Erfolg, da Bonns Defensive sehr geordnet stand und auch in der Offensive einige gute Ansätze zeigte. Für einen Punktgewinn reichte es für die Bonnerinnen jedoch nicht. In der 13. Minute erzielte Greta Gerke das 1:0. Und in der 42. und 47. Minute verwandelte Sabine Markert zwei Strafecken zum 3:0. Das erste Tor der Gastgeberinnen (55.) beantwortete Tessa Schubert mit dem 4:1 (55.). Das zweite Tor des BTHV (58.) war nur noch Ergebniskosmetik.

„Bonn hat giftig verteidigt, und wir hatten Probleme die Angriffe sauber zu Ende zu spielen. Man merkt, dass wir noch nicht eingespielt sind, trotzdem sind das natürlich wichtige drei Punkte“, sagte Trainer Nico Sussenburger.

Am Sonntag beim 6:3 (2:2)-Sieg gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim taten sich die Oberkasselerinnen in den ersten 30 Minuten erneut schwer. Schubert brachte den DHC mit 1:0 (7.) in Führung, aber sechs Minuten glichen die Gäste durch eine Strafecke  aus. Und in der 24. Minute gingen die Mühlheimerinnen durch ihre zweite Ecke sogar mit 2:1 in Führung. Schubert sorgte drei Minuten vor dem Pausenpfiff noch für den Ausgleich.

Mit Wiederbeginn lief es dann besser für die DHC-Damen: Greta Gerke (37.) und Sarah Strauss (40.)  im Doppelpass mit Lilly Stoffelsma schafften mit zwei Treffern die 4:2-Führung (40.).

Unter Dach und Fach war der Sieg da jedoch noch nicht. Uhlenhorst nahm viereinhalb Minuten vor dem Ende für ihre Torfrau eine weitere Angreiferin auf den Platz. Das hatte zunächst auch Erfolg und führte zum 3:4-Anschlusstreffer (57.). Der DHC wusste aber eine Antwort: Markert verwandelte eine Strafecke zum 5:3 und Luisa Steindor einen Sieben-Meter-Strafstoß zum 6:3-Endstand.

„Wir hätten in der ersten Halbzeit schon früher in Führung gehen können“, sagte Sussenburger, der mit dem ersten Durchgang nicht zufrieden war. „Nach unserer 1:0-Führung haben wir eklatante Fehler gemacht, die zu unserem Rückstand geführt haben. Da müssen wir deutlich besser werden.“