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Lokalsport: DHC kämpft um den Meistertitel

Lokalsport : DHC kämpft um den Meistertitel

Die Hallenhockey-Spielerinnen machen mit einem 4:1 gegen den Münchner SC den Einzug ins Final-Four-Turnier in Mülheim perfekt. Jetzt winkt den Düsseldorferinnen die deutsche Meisterschaft.

Großer Jubel beim DHC: Dank eines 4:1-Siegs im Viertelfinale gegen den Münchner SC haben die Damen des Hockeyclubs zum dritten Mal in Folge das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft im Hallenhockey erreicht.

Bereits vor dem Spiel hatte Trainer Nicola Sussenburger auf das robuste Spiel der Münchnerinnen hingewiesen, und dieses praktizierten sie nahezu über die gesamten 60 Minuten. Auch der Fanblock der Gäste schloss sich dieser Gangart an und fiel zunächst mit vielen Buhrufen bei der Nennung der Spielernamen auf. Später ließen sie sich sogar dazu hinreißen, bei einem Angriff der Oberkasselerinnen einen Wimpel in den Angriffslauf zu werfen.

Der DHC blieb jedoch von all diesen Dingen unbeeindruckt. In den ersten 30 Minuten war es nahezu ein Spiel auf Augenhöhe, aber ohne richtige Power. Beide Mannschaften waren zunächst durch gut gestellte Abwehrreihen auf Eigensicherung bedacht. Erst in der 22. Minute kam die Heimmannschaft zum Torerfolg. Luisa Steindor nutzte einen Fehler zur 1:0-Führung. Diese hielt jedoch nicht lange, denn während einer Zeitstrafe von Pia Lothak traf München durch Torjägerin Elena Willig zum Ausgleich.

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Wenig später fing Elisa Gräve erneut einen Ball des MSC ab und brachte die Oberkasselerinnen mit 2:1 in Führung, die danach nicht mehr abgegeben wurde. Nach dem Seitenwechsel war Sussenburgers Team durchweg die klar bessere Mannschaft, München blieb bei seinen Angriffsbemühungen immer wieder bereits vor dem Kreis an der stabilen Deckung des DHC hängen. Die ehemalige Nationalspielerin Steindor öffnete dann den Weg ins Halbfinale mit dem 3:1 in der 36. Minute, dem die tschechische Internationale Adela Bizova per Strafecke das 4:1 folgen ließ. Vier Minuten vor dem Ende versuchten es die Bayerinnen vergeblich mit der Maßnahme, die Torfrau gegen eine weitere Angreiferin einzutauschen.

Die Spielanalyse von Trainer Nicolai Sussenburger traf den Nagel auf den Kopf. "In der zweiten Spielhälfte habe ich uns klar besser gesehen", sagte der Coach, "es gab keine klare Chance des Gegners. Außerdem konnten wir uns natürlich auf unsere Torfrau Nathalie Kubalski verlassen, und wir hätten am Ende auch höher gewinnen können." Nun freue er sich sehr auf das Final-Four-Turnier: "Am besten mit Siegen in den nächsten zwei Begegnungen."

(RP)