Hockey : DHC kämpft gegen Halbfinal-Trauma

Lange haben die Hockey-Damen das Endspiel nicht mehr erreicht. Das soll sich ändern.

Die Frage des Wochenendes ist simpel. Gelingt den Bundesliga-Hockeydamen des DHC der Griff nach den Sternen – sprich: das Double? Möglich ist das nach dem Gewinn des Hallentitels im Januar. Auf der Anlage des Crefelder HTC findet am Samstag und Sonntag die Feld-Endrunde statt. Im Final Four sind die Oberkasselerinnen seit ihrem Wiederaufstieg Stammgäste, lediglich vor zwei Jahren reichte der fünfte Tabellenplatz nach der Hauptrunde nicht zur Teilnahme.

Die Glücksgöttin war dem DHC jedoch nie hold, denn die Linksrheinischen scheiterten im Halbfinale stets am späteren Meister. Zunächst war der UHC Hamburg beim 1:4 zu stark, ein Jahr später war es bei der erneuten Niederlage gegen die Hanseatinnen (1:2) immerhin schon knapper und zuletzt unterlagen die Damen vom Seestern dem Club an der Alster erst im abschließenden Shoot-Out mit 3:4. Die Revanche dafür glückte in der Halle.

Nun hat der DHC am Samstag (13 Uhr) den Mannheimer HC als Gegner vor der Brust. Im September konnte die Mannschaft von Trainer Nicolai Sussenburger und Mark Spieker einen 1:0-Erfolg feiern. Vor einem Monat, als die Verletzungsmisere einsetzte, endete das Match mit einem 1:1-Remis. Im zweiten Halbfinale (11 Uhr) stehen sich derweil Alster und der UHC Hamburg gegenüber. An beide Kontrahenten haben die Oberkasselerinnen bei einer eventuellen Endspielteilnahme also nicht die besten Erinnerungen.

Personell sieht es gegenüber der Vorwoche entschieden besser aus. Lediglich Alisa Vivot ist weiterhin nicht einsatzbereit. Der Fußbruch von Sarah Strauß ist gut verheilt, Luisa Steindor hat ihren Muskelfaserriss auskuriert und auch Greta Gerke ist nach den Oberschenkelproblemen wieder dabei. Gleiches gilt für Selin Oruz. „Die Frage ist aber, wie fit und belastbar die Damen sind. Das fehlende Training kann sich bemerkbar machen, aber es herrscht in der Mannschaft und bei mir viel Vorfreude auf das hoffentlich erfolgreiche Wochenende“, sagt Coach Sussenburger.

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