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DHC-Damen siegen im Spitzenspiel nach einem 0:2-Rückstand

Feldhockey : DHC-Damen siegen im Spitzenspiel nach einem 0:2-Rückstand

Die Damen des Düsseldorfer HC verteidigten am letzten Spieltag der Feldhockey-Bundesliga gegen Uhlenhorst Mülheim durch den achten Sieg in Folge die Tabellenführung. Weiter geht es auf dem Weg zum Meistertitel nun nun in zwei Viertelfinalbegegnungen.

Im letzten Gruppenspiel vor dem Viertelfinale in einer Woche besiegten die Damen des Düsseldorfer Hockey-Club in der 1. Bundesliga den Nachbarn HTC Uhlenhorst Mülheim knapp aber verdient mit 3:2 (2:2). Das war der achte Sieg in Folge. Damit behaupteten die Oberkasselerinnen nicht nur die Tabellenführung in Staffel B, sondern in der Gesamttabelle sind sie nach 27 Spielen mit 64 Punkten und 77:24 Toren alleiniger Spitzenreiter. Auf dem Weg zum Meistertitel geht es für die Linksrheinischen nun in zwei Viertelfinalbegegnungen ums Weiterkommen.

Die Mannschaft der Trainer Nicolai Sussenburger und Mark Spieker ging als klarer Favorit in dieses Match, aber die Uhlenhorsterinnen forderten dem DHC alles ab und überraschten die Gastgeberinnen durch zwei gut gespielte Konter, die zur 2:0-Führung der Gäste führten. Aina Kresken (3.) tauchte plötzlich frei vor dem Tor des DHC auf und Nationaltorhüterin Nathalie Kubalski hatte gegen den gut platzierten Schlenzer keine Chance. Auch beim zweiten Tor in der 15. Minute durch Petra Ankenbrand war Kubalski chancenlos. Im zweiten Viertel hatten Tessa-Margot Schubert (23.) und Lilly Stoffelsma (26.) gute Chancen, die sie aber nicht nutzten. Erst in der 28. Minute war Emma Sophie Heßler mit der ersten von insgesamt vier Strafecken zum 1:2-Anschlusstreffer erfolgreich. Bereits eine Minute später erzielte Stoffelsma bei einem Konter den Ausgleich zum 2:2. Nach der großen Pause gingen die Linksrheinischen nach der dritten Strafecke in kurzer Folge (40., 51. und 53.) mit 3:2 in Führung. Heßler war die Torschützin.

In der Schlussphase war Mülheim durch schnelle Konter immer wieder gefährlich. Kubalski wurde dann zum Matchwinner, denn sie rettete vier Minuten vor dem Ende gegen die frei vor ihr auftauchende Kresken und war auch bei zwei Strafecken in den letzten zwei Minuten nicht mehr zu überwinden.

Sussenburger war nicht zufrieden: „Wir haben sehr nachlässig verteidigt, aber konnten das heute noch ausbügeln“, sagte der DHC-Coach. „Wenn wir in den nächsten drei Wochen Spiele gewinnen wollen, müssen wir defensiv besser werden.“