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DHC-Damen erreichen die Endrunde der Deutschen Meisterschaft

Feldhockey : DHC erreicht die Endrunde der Deutschen Meisterschaft

Die Damen des Düsseldorfer HC haben sich für die Endrunde um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft qualifiziert. Sie setzten sich auch im Rückspiel gegen den Harvesterhuder THC durch. Am Ende hieß es 2:0. Das Hinspiel hatten sie 2:1 gewonnen.

(JP) Auch im zweiten Spiel des Viertelfinales um die Deutsche Meisterschaft besiegten die Damen des Düsseldorfer Hockey-Club auf eigener Anlage den Harvestehuder THC aus Hamburg und ziehen damit nach dem 2:1-Erfolg in der Vorwoche in Hamburg durch einen 2:0 (0:0) Sieg ins Final-Four-Turnier ein, dass am kommenden Wochenende in Mannheim ausgetragen wird.

Es war Spiel, das nichts für schwache Nerven war, denn der DHC machte den Erfolg wie im Hinspiel erst in der Schlussphase klar. Der DHC startete furios und die ersten 15 Minuten sah es nach einem klaren Erfolg des DHC aus, aber Sophia Schwabe (10.) und Sara Strauss (11.) nutzten ihre Chancen nicht. Auch drei Strafecken brachten keinen Torerfolg, denn mit Nationaltorhüterin Rosa Krüger hatte der Gegner eine Meisterin ihres Fachs zwischen den Pfosten.

Im zweiten Viertel wurden die Hanseatinnen stärker und kamen zu Chancen. Aber Keeperin Natalie Kubalski,  die ebenfalls dem Nationalteam angehört, war nicht zu überwinden. Im dritten Viertel jubelten dann aber die Linksrheinischen, denn über Luisa Steindor und Sophia Schwabe landete die Kugel bei Lisa Nolte, die per Rückhandschuss zum 1:0 verwandelte (41.) In den nächsten neun Minuten lag das 2:0 dreimal in der Luft, aber der Angriff nutzte drei hochkarätige Möglichkeiten nicht.

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Drei Minuten vor dem Ende setzte Hamburg-Coch Christian Blunk alles auf eine Karte und wechselte für seinen Keeper eine weitere Angreiferin ein. Der DHC nutzte das zum 2:0 (58.): Sara Strauss traf auf Vorlage von Lilly Stoffelsma. Damit die Teilnahme an der Endrunde in Mannheim für den DHC sicher. gesichert. Hamburgs Trainer war trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team: „Trotz der Niederlage habe ich eine positive Entwicklung zumindest im Vergleich zum Hinspiel erkannt“, sagte er. „Wir waren offensiv deutlich stärker als in der Vorwoche. Wir hatten auch deutlich mehr Möglichkeiten, von denen musst Du aber auch mal eine reinmachen, das bleibt unser Manko. Und wenn du gegen den DHC kein Tor schießt, wird das schwer. 

DHC-Coach Nicolai Sussenburger war nur mit dem Ergebnis zufrieden: „Ich hätte mir bereits in den ersten 30 Minuten ein Tor gewünscht“, sagte er. „Wir hatten ähnlich, wie im Hinspiel, deutlich mehr Ballbesitz und waren auch spielbestimmend. Da wir es wie im Hinspiel versäumt haben, in der ersten Hälfte ein Tor zu machen, blieb die Partie lange eng. Wir haben aus der Vielzahl an Möglichkeiten zu wenig Tore gemacht, aber über beide Spiele hinweg gesehen verdient gewonnen.“