Lokalsport: Der TV Angermund setzt seine Serie fort und klettert in der Tabelle

Lokalsport : Der TV Angermund setzt seine Serie fort und klettert in der Tabelle

Mit einem 23:22-Sieg gegen den Zwölften SV Neukirchen blieb der TV Angermund auch im fünften Spiel in Folge in der Handball-Oberliga auf Erfolgskurs und schob sich auf Rang drei vor. "Das war heute ein sehr enges Spiel. Neukirchen hat das gut gemacht, deshalb war am Ende die Erleichterung über den Sieg groß", berichtete TVA-Trainer Ulrich Richter. Nach einer 7:4-Führung hatte der Angriff der Angermunder eine Ladehemmung und kamen in zwölf Minuten nur noch zu einem Treffer. Dies nutzte der SVN um das Spiel auf 11:8 zu drehen. Bis zur Pause war der TVA trotz weniger klarer Chancen wieder auf 12:12 heran. Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann erneut den Gästen, die sich zügig auf 16:13 absetzen. Die Angermunder zeigten Moral und kämpften sich trotz insgesamt vier vergebener Siebenmeter im zweiten Durchgang auf 18:18 zurück ins Spiel. Über 20:20 und 22:22 blieb es dann spannend, bis Björn Thanscheidt 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Heber vom Kreis nervenstark den Siegtreffer erzielte.

Eine herbe 27:40-Niederlage musste der Tabellenletzte der Landesliga HSG Jahn/SC West beim SV Kettwig II wegstecken. Besonders über die erste Hälfte war Jahn/West-Trainer Markus Wölke stinksauer: "Das war das Schlechteste, was ich seit langem gesehen habe. Spielerisch und technisch lief nichts. Am schlimmsten war jedoch, dass der Wille dagegenzuhalten nicht erkennbar war." Bereits nach sechs Minuten hatte Wölke beim Stande von 1:4 eine Auszeit genommen, da es nicht lief. Seine Worte brachten jedoch nur kurzzeitig Besserung, so dass in der 18. Minute (5:12) die nächste Auszeit fällig war. Doch auch danach blieb das Aufbäumen der Oberkasseler nur ein kurzes Strohfeuer.

Ebenso bitter war die 20:23-Niederlage der HSG Gerresheim beim TV Cronenberg, da dieser ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist. "Über 60 Minuten haben wir es nicht geschafft unser Angriffsspiel aufzuziehen, während hinten alles gepasst hat und engagiert gearbeitet wurde. Aber wenn man vorne nicht trifft, kann man ein Spiel nicht gewinnen", analysierte Trainer Bernd Kretzer die vermeidbare Niederlage. Dabei stimmte die Einstellung bei den Gerresheimern durchaus, die einen 6:10-Rückstand, dank einer starken Vorstellung von Torhüter Dennis Naunheim, bis zur Pause (10:10) ausgleichen konnten. Mehr als eine knappe 11:10-Führung kurz nach dem Seitenwechsel war jedoch nicht drin.

(hinz)
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