Lokalsport: Der MSV ist im Finale des Kreispokals der klare Favorit

Lokalsport : Der MSV ist im Finale des Kreispokals der klare Favorit

Der Titelverteidiger trifft auf den TuS Gerresheim

Die Anreise wird sich vermutlich sehr bequem gestalten. Lediglich drei Autominuten trennen die sportliche Heimat des Fußball-Landesligisten MSV am Kikweg von der Bezirkssportanlage Eller - dem Ort, an dem am Pfingstmontag (16.30 Uhr) das Endspiel des Düsseldorfer Kreispokals ausgetragen wird. Und zwar zwischen dem Fusionsklub und dem A-Ligisten TuS Gerresheim. "Für uns wird das schon ein Heimspiel", glaubt MSV-Trainer Mohamed Elmimouni. "Wir sind der Favorit, ganz klar. In so einem Spiel ist jedoch alles möglich."

Das glaubt auch Amtsbruder Christian Schmitz, der die Gerresheimer erst im Laufe der Hinrunde übernommen hat, und sieht genau darin eine realistische Chance für seine Mannschaft. "Wir spielen auf Sieg und werden uns nicht hinten reinstellen", so Schmitz. Das klingt wie eine Kampfansage, ist es auch. Realistisch betrachtet müsste sich aber schon eine kuriose Partie entwickeln, damit diesen Worten auch entsprechende Taten folgen könnten.

Dem ist sich MSV-Coach Elmimouni bewusst. "Ich mache mir eigentlich keine Sorgen. Wir müssen Gerresheim müde spielen und schnell kombinieren", erklärt der 34-Jährige. Ein Problem besteht dennoch: der Ramadan. "Das Finale findet in unserem Fastenmonat statt. Ich hoffe deshalb, dass es am Montag nicht so warm wird", ergänzt Elmimouni. Einige seiner Schützlinge dürfen tagsüber schließlich nichts trinken - auch kein Wasser.

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Für den MSV wäre die Titelverteidigung ein Riesenerfolg. "Wir werden alles dafür tun, um den Pokal zum zweiten Mal in Folge zu holen. Das wäre wichtig für die Entwicklung des Vereins", betont Elmimouni.

Qualifiziert für den Niederrheinpokal in der kommenden Saison haben sich unterdessen unabhängig vom Spielausgang bereits beide Teams, allein durch das Erreichen des Endspiels. Das ist namentlich für die Gerresheimer etwas ganz Besonderes. "Und mich würde es riesig freuen, wenn wir jetzt auch noch den Titel gewinnen würden", sagt Trainer Schmitz.

(RP)
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