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Borussias Damen verlieren Leonie Berger

Tischtennis : Borussias Damen verlieren Leonie Berger

Erfolgreichste Borussia-Akteurin war in der vergangenen Saison das große Nachwuchstalent Leonie Berger. Die Dritte der DTTB-Top-12 und Dritte der Westdeutschen Einzelmeisterschaften brachte es auf 24:5 Siege. Auf ihre Punkte müssen die Borussen in der nächsten Saison verzichten, denn Berger wechselt zum Drittligisten TTC Grün-Weiß Staffel-Limburg.

(mjo) Borussia Düsseldorf ist nicht nur die über alle Maßen erfolgreiche Profi-Herrenmannschaft. Auch bei den Damen des Vereins in Grafenberg wird erfolgreich Tischtennis gespielt. So stieg die 1. Damen-Mannschaft vor zwei Jahren in die 3. Bundesliga auf, konnte sich allerdings dort nur eine Spielzeit halten und fiel für die Saison 2019/20 in die Regionalliga zurück. „Leider sind größere Ambitionen dort dadurch zunichte gemacht worden, dass wir oft nicht in unserer stärksten Aufstellung antreten konnten“, sagt Spitzenspielerin Melissa Dorfmann, die mit ihrer Truppe einen Platz im unteren Mittelfeld der Liga belegt. Sie selbst konnte bedingt durch eine langwierige Armverletzung nur selten ihre wahre Spielstärke beweisen. Erfolgreichste Akteurin war das große Nachwuchstalent Leonie Berger. Die Dritte der DTTB-Top-12 und Dritte der Westdeutschen Einzelmeisterschaften brachte es in ihren Begegnungen auf den Rängen eins bis drei auf eine Bilanz von 24:5-Siegen. Auf Leonies Punkte müssen die Borussen in der nächsten Saison verzichten, denn Berger wechselt zum Drittligisten TTC Grün-Weiß Staffel-Limburg. „Ich kann sie gut verstehen. Schließlich will sie sich weiterentwickeln“, sagt Dorfmann. Bei Dorfmann gehen die Beschwerden im Schlagarm langsam zurück und machen so ein Training möglich. Bei weiterer Besserung wird sie wieder die Nummer eins der Regionalliga-Mannschaft sein. Hinter ihr könnte die Litauerin Ugne Baskutyte, die vom Drittligisten SV Kolbermoos gekommen ist, als Nummer zwei an die Platte treten. Es folgen Ma Ling und Anni Yang, die beide auch schon im Vorjahr das Borussia-Trikot trugen. Janette Püski und die erst 13-jährige Eireen Kalaitzidou, beide aus der in die NRW-Liga abgestiegenen 2. Mannschaft, komplettieren den Kader des Regionalligisten. „Wenn wir häufig genug komplett antreten können, glaube ich  an eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Ein Abstieg dürfte kein Thema sein“, sagt Dorfmann zum Verlauf der wahrscheinlich im September beginnenden neuen Spielzeit.