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Lokalsport: Borussia feiert ersten Titel des Jahres

Lokalsport : Borussia feiert ersten Titel des Jahres

Mit dem fünften Pokalsieg in Folge sowie dem 25. insgesamt feiert der Tischtennis-Bundesligist ein beachtliches Jubiläum. Beim Final-Four-Turnier in Neu-Ulm haben weder Hilpoltstein noch Saarbrücken wirklich eine Chance.

Der Borussia-Express war auf dem Weg zur Zielstation Tischtennis-Pokalsieg 2017 nicht aufzuhalten. Beim Final Four in Neu-Ulm warfen die Düsseldorfer im Halbfinale nicht nur den TV 1879 Hilpoltstein glatt mit 3:0 aus dem Turnier, sondern sie gewannen auch das Endspiel gegen den deutschen Vizemeister 1. FC Saarbrücken TT mit dem gleichen Ergebnis. Cheftrainer Danny Heister, der auf dem Siegerpodest die obligatorische Sekt- und Bierdusche über sich ergehen lassen musste, freute sich für sein Team. "Wir haben in den letzten Wochen wirklich gut trainiert und uns akribisch vorbereitet. Jeder füllt seine Rolle optimal aus, jeder gibt 100 Prozent", lobt der Erfolgscoach. "Auch die Spieler, die beim Final Four nicht zum Einsatz kamen, sind mit der Situation super professionell umgegangen und sorgen dafür, dass wir eine echte Mannschaft sind." Heister verzichtete in Neu-Ulm auf den Einsatz von Anton Källberg und Sharath Kamal Achanta.

Für die Borussia war es der fünfte Pokalsieg in Serie und insgesamt ein silbernes Jubiläum. "25 Mal Pokalsieger ist ein besonderer Erfolg", sagte Manager Andreas Preuß. "Für uns war das überraschend klar. Wir haben aber ein unglaublich leidenschaftliches Team. Die harte Arbeit seit Saisonbeginn zahlt sich jetzt schon aus."

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Die Verpflichtungen von Stefan Fegerl (Weltrangliste 19), Källberg (88) und Kristian Karlsson (24) haben der Borussia gut getan. Das Trio hatte bis einschließlich vergangenen Samstag noch keinen deutschen Titel geholt, war dementsprechend heiß und gierig beim Final-Four-Turnier. Der Weg ins Finale hatte Borussia über einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Zweitligist TV Hilpoltstein geführt. Die einzige kritische Situation in dieser Begegnung musste Karlsson im Auftaktspiel gegen Alexander Flemming überstehen, als er nach zwei deutlich gewonnen Sätzen doch noch überraschend in den Entscheidungsdurchgang musste. Hier behielt der Schwede aber Übersicht und Oberhand und bezwang den mehrfachen deutschen Doppelmeister mit 11:4.

Die Dominanz der Düsseldorfer setzte sich dann auch im Endspiel gegen Saarbrücken fort. Die Saarländer hatte ihr Halbfinale gegen den Bundesligisten Post SV Mühlhausen ebenfalls mit 3:0 gewonnen. Doch gegen Boll, Karlsson und Fegerl waren sie chancenlos. Boll (WR 11) gab gegen den zweimaligen Einzel-Vize-Europameister Patrick Baum (67) keinen Satz ab. Fegerl legte nach und und bezwang Bojan Tokic (43) mit 3:1. Den Schlusspunkt in dem über weite Strecken einseitigen Finale durfte Karlsson gegen Tiago Apolonia (WR 22) setzen. "Es ist ein einmaliges Gefühl, den ersten Titel mit der Borussia zu holen", gestand Karlsson.

"Die Jungs sind gieriger den je. Sie trainieren teilweise dreimal am Tag und ziehen auch unseren Altmeister Boll mit. Er ist besser den je", sagte Preuß erfreut. Damit war es aber auch schon fast getan, denn zu einer ausgedehnten Pokalsiegfeier kam es nicht - es ging sofort heimwärts.

(RP)