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Lokalsport: Bonga bietet Aksoy neue Optionen

Lokalsport : Bonga bietet Aksoy neue Optionen

Der Stürmer des Fußball-Regionalligisten Fortuna II könnte in Aachen beginnen.

Als Taoufiq Naciri nach 67 Minuten den Platz verließ und Richtung Auswechselbank von Fortunas U23 schlenderte, zeigte der Daumen nach oben. "Im Knie spüre ich eigentlich nichts mehr", sagte der 20-jährige Mittelfeldspieler sichtbar erleichtert über jenes Gelenk, das ihn in den vergangenen Wochen zum Zuschauen gezwungen hatte.

Das gleiche Schicksal teilte der Deutsch-Marokkaner auch mit Joshua Laws und Tarsis Bonga, die am Dienstag beim Testspiel gegen den Oberligisten FSV Vohwinkel ebenfalls auf den Platz zurückkehrten und sich beim 6:0-Sieg sogar in die Torschützenliste eintrugen. Bonga schnürte gegen die Wuppertaler gleich mal einen Doppelpack und übermittelte seinem Trainer Taskin Aksoy damit gleichzeitig eine Botschaft: "Sieh her Coach, ich bin zurück und bereit!" Für den Fußballlehrer dürfte diese Nachricht gerade zur rechten Zeit gekommen sein. Denn gerade in der Offensive fehlten dem 50-Jährigen zuletzt torgefährliche Alternativen. In Bonga hat er nun einen Spieler in der Hinterhand, der sowohl im Sturmzentrum als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann. Vor allem auf den offensiven Außenpositionen herrscht nach der Sperre von Axel Bellinghausen Bedarf.

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Sollte Aksoy auch gegen Alemannia Aachen (morgen, 14 Uhr, Tivoli) auf sein bewährtes 4-2-3-1-System zurückgreifen, wären Bonga oder Sergen Sezen Optionen für die linke Seite. Aber auch Agon Arifi scharrt nach nur einer Kadernominierung gegen Verl mit den Hufen. Eine weitere Möglichkeit wäre Kianz Froese, der bei einem Einsatz von Jungprofi Karlo Igor Majic vom Zentrum nach links rücken könnte. Für Laws und Naciri dürfte ein Startelfeinsatz dagegen noch zu früh kommen.

Aber egal, wie sich Aksoy letztlich auch entscheidet: In der Kaiserstadt wird er wieder ein blutjunges Team mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren auf den Platz schicken. Und in U19-Keeper Maduka Okoye könnte sogar ein 18-Jähriger sein Pflichtspieldebüt feiern - solange Max Schijns (Rückenprobleme) bis zum Anpfiff nicht fit wird.

(RP)