1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Lokalsport

Tischtennis: Boll spielt gegen Grenzau

Tischtennis : Boll spielt gegen Grenzau

Die Spitzenpartie zwischen der Borussia und dem Zweiten der Tischtennis-Bundesliga (Sonntag, 16 Uhr, Burg-Wächter Castello) ist ein Pflichttermin für den Top-Spieler. Drei Profis reisen wohl erst am Morgen der Partie an.

<

p class="text">Nein, im Nachteil sieht Dirk Wagner sein Team nicht. Auch wenn vor dem Spitzenspiel der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) am Sonntag zwischen Wagners Borussen (Tabellenplatz drei) und dem TTC Zugbrücke Grenzau (Zweiter) drei Düsseldorfer beim Pro Tour-Turnier im schwedischen Stockholm aktiv sind, während mit Zoltan Fejer-Konnerth nur ein Grenzauer in Skandinavien zum Schläger greift.

<

p class="text">"Bei uns sind Timo Boll und Petr Korbel nicht in Schweden dabei und ausgeruht", erklärt der Borussen-Coach. Deshalb sind Borussias Nummer eins (Boll) und vier auch für die Partie gegen den TTC im Burg-Wächter Castello gesetzt. "In so einem Top-Heimspiel ist der Einsatz von Timo ein Muss", erläutert Borussen-Manager Andreas Preuß. Und echte Probleme, ein Team an die Tische zu bekommen, haben die Borussen auch nicht. Denn Christian Süß, Jun Mizutani und Dimitrij Ovtcharov sind in Stockholm in der oberen Hälfte des Tunriertableaus zu finden. Das heißt, dass sie sich irgendwann gegenseitig aus dem Rennen schmeißen. So kann es beispielsweise im Achtelfinale zum Aufeinandertreffen von Süß und Mizutani kommen. "Eine Stallorder wird es nicht geben. Gerade die beiden kämpfen ja noch um die Olympiateilnahme", meint Wagner.

<

p class="text">Der Coach kann nicht verbergen, dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Zum einen wäre es ihm natürlich lieb, dass er sein gesamtes Team intensiv auf die Aufgabe gegen Grenzau vorbereiten könnte, zum anderen weiß er, wie wichtig die Pro Tour-Turniere sind. "Die drei, die jetzt in Schweden sind, sind noch junge Kerle. Sie verbessern sich nur, wenn sie sich mit den Besten der Welt messen", so Wagner. Und diese Verbesserungen kommen ja auch wieder der Borussia in der Tischtennis-Bundesligazu gute.

Spätestens Sonntag morgen müssen die Borussen aus Stockholm in Richtung Deutschland fliegen, damit sie um 16 Uhr gegen Grenzau spielen können. Für diese DTTL-Partie erwarten die Borussia-Verantwortlichen 2000 Zuschauer in Reisholz. Kein Wunder, gehört die Begegnung mit den Westerwäldern doch zum Attraktivsten, was die Liga zu bieten hat. In Lucjan Blaszczyk, Cheung Yuk, Zoltan Fejer-Konnerth und Tomas Pavelka stellt sich ein Team vor, das bisher nur eine Niederlage hat hinnehmen müssen. Und dafür war der amtierende Deutsche Meister aus Frickenhausen verantwortlich. Die Borussen hatten bereits zweimal in dieser DTTL-Saison das fragwürdige (und unerwartete) Vergnügen, geschlagen zu werden. Dennoch sind die Gastgeber am Sonntag favorisiert.

(RP)