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Beachvolleyball: Der Weg zum Titel führt über Düsseldorf

Beachvolleyball : Der Weg zum Titel führt über Düsseldorf

Vier Turniere in Düsseldorf, zwei in Hamburg und dann das Finale in Timmendorfer Strand – der Verband hat am Montag den Modus zur Ermittlung der Deutschen Meister im Beach-Volleyball bekanntgegeben. Unter dem Motto „Road to Timmendofer Strand” startet die Serie am 17. Juli in Düsseldorf mit einem ersten Turnier für die Frauen – möglicherweise wieder vor Publikum.

Düsseldorf ist in diesem Sommer das Zentrum der Beach-Volleyballer Deutschlands. Derzeit wird im Arena-Sportpark die viel beachtete Beachliga ausgetragen, in der sich 30 Tage lang die Besten  in einem noch nie da gewesenen Ligamodus messen. Nun dürfen sich die Beach-Volleyball-Fans auf ein weiteres Großereignis freuen: Unter dem Titel „Road to Timmendorfer Strand“ werden in der Landeshauptstadt ab dem 17. Juli die Qualifikationsturniere für die Deutsche Meisterschaft über die Bühne gehen. Das gab der Deutsche Volleyball-Verband am Montag bekannt. Lange hatten die nationalen Titelkämpfe auf der Kippe gestanden, nun sollen sie wie gewohnt in dem Kurort an der Ostsee ausgetragen werden – vom 3. bis zum 6. September.

Und es wird sogar überlegt, vor Publikum zu spielen. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Stadt Düsseldorf prüfen derzeit ein Konzept, nach dem bei den Turnieren wieder Zuschauer zugelassen werden können. Der DVV fährt in seinen Planungen jedenfalls zweigleisig. „Aktuell prüfen wir die Durchführung mit und ohne Zuschauer. Dies hängt auch von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab“, sagt Beach-Volleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrand. „Klar ist, dass wir dieses Jahr nicht die gewohnten Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten sehen werden, weil wir, trotz aller Lockerungen, sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgehen.“

Düsseldorfs Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche freut sich auf das Spektakel – so oder so. „Die Road to Timmendorfer Strand wird ein weiteres Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt, auf das ich mich auch persönlich sehr freue“, sagt er.

Vier Stops legen die Beachvolleyballer in Düsseldorf ein, zwei in Hamburg, ehe das 29. Finale um die Deutsche Meisterschaft dann am Timmendorfer Strand stattfindet.Den ersten Aufschlag machen die Frauen-Teams vom 17. bis 19. Juli in Düsseldorf. Eine Woche später feiern auch die Männer-Duos (24. bis 26. Juli) ihr Comeback. Weitere Termine in der Landeshauptstadt sind die Wochenenden vom 31. Juli bis 2. August (Frauen) und 7. bis 9. August (Männer).

Ein Heimspiel werden die Düsseldorferinnen Karla Borger und Julia Sude haben, die für Tusa 06 an den Start gehen  und im vergangenen Jahr den Titel gewannen. Sie gehören zum Stockheim-Team und werden von der Sportstadt Düsseldorf gefördert. 2019 hatten sie sich im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch durchgesetzt.

Borger/Sude werden auch in diesem Jahr als Favoritinnen in das Turnier gehen. „Wir wollen unseren Titel verteidigen, das steht fest. Bei unserem Heimspiel in Düsseldorf wollen wir alles geben.“ Jetzt fehlt dem Duo nur noch eins zu ihrem Glück: „Wir hoffen, dass wir vom Düsseldorfer Publikum live unterstützt werden können“, sagt Karla Borger.