Beachvolleyball: Beachvolleyball-Duo Stefanie Hüttermann/Anna Hoja zählen beim Turnier in Düsseldorf zu den Mitfavoritinnen.

Beachvolleyball : Mit Optimismus ins Heimturnier

Das Beachvolleyball-Duo Stefanie Hüttermann/Anna Hoja zählt beim Turnier in Düsseldorf zu den Mitfavoriten.

Stefanie Hüttermann ist freudig angespannt. „Anna und ich können es kaum erwarten, dass es los geht“, meint die Beachvolleyballerin der DJK TuSA 06 vor dem ersten Aufschlag am Freitag um 14 Uhr bei der Techniker Beach Tour 2019 auf Burg- und dem Marktplatz sowie am Mannesmannufer. Die Gefühlslage bei Hüttermann und Teampartnerin Anna Hoja ist verständlich, hatten sie sich doch vergangene Woche beim Saisonauftakt der Tour in Münster auf Platz zwei gespielt. „Der Tourauftakt mit dem zweiten Platz in Münster war großartig und dann können wir direkt im Anschluss gleich unser Heimturnier spielen – das ist klasse. Wir freuen uns total auf dem Burgplatz zu sein und werden vor dem heimischen Publikum alles geben“, sagte Hüttermann. Immerhin gibt es in Düsseldorf insgesamt 30.000 Euro zu verdienen. Für die Sieger des Damen- und Herrenturniers ist das Preisgeld auf jeweils 3000 Euro veranschlagt.

In Münster hatte das TuSA-Duo nur gegen ihre Clubkameradinnen Karla Borger/Julia Sude verloren und dafür immerhin noch 2400 Euro kassiert. Borger/Sude fehlen allerdings in Düsseldorf, weil sie auf dem Weg zu einem Turnier in China sind. Und doch bekommen Hüttermann/Hoja Konkurrenz aus dem eigenen Verein, denn mit Svenja Müller/Greta Klein-Hitpaß ist das beste TuSA-Nachwuchsteam im Sand am Burgplatz dabei. Unterschätzen sollte man das Duo keinesfalls: Müller ist immerhin amtierende Junioren-Europameisterin in der Altersklasse 18.

Hüttermann/Hoja sind beim zweiten Saisonturnier der ranghöchsten bundesdeutschen Beachvolleyball-Tour an Position vier gesetzt. Genauso wie das TuSA-Doppel Daniel Wernitz/Niklas Rudolf bei den Herren. „Wir stehen in der Meldeliste an Position vier und diese Ausgangssituation wollen wir bestätigen. Das heißt, dass das Halbfinale unser erstes Ziel ist“, meint Rudolf.

Das wird nicht einfach, denn die Konkurrenz ist spielstark. „Im internationalen Vergleich ist das Niveau auf der Tour sehr hoch. Ausländische Spieler haben sich schon oft umgeguckt, wie gut in Deutschland auf einer nationalen Turnierserie gespielt wird“, erläutert Wernitz. „Für junge Spieler ist das eine gute Bewährungsprobe, wenn sie zum Sprung auf die internationalen Touren ansetzen.“ In Münster schmetterten sich Wernitz/Rudolf auf Platz fünf.

Das beste Düsseldorfer Beachvolleyball-Team, Alexander Walkenhorst und Sven Winter (DJK TuSA 06), spielen zeitgleich zum nationalen Event im Herzen Düsseldorfs ein World-Tour-Turnier in der Türkei.

Die Vorbereitungen für das große Baggern in der Nähe des Rheins liefen prächtig. Die vier Courts sind hergerichtet, alles ist also für den ersten Aufschlag bereitet. Und nach dem Beachvolleyball-Event bleibt der Sand in der Stadt, wird dann zum  Strand. „Der Sand wird weiter genutzt und zum Unterbacher See gefahren“, erläutert Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche. „Ich habe auch mit Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke gesprochen. Sie freut sich, dass die Fugen durch den Sand wieder ausgelastet sind.“

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