Beachvolleyball : Kein Sieg für Beachvolleyballerinnen trotz toller Atmosphäre

Erst im Finale müssen sich Stefanie Hüttermann und Anja Hoja beim Techniker-Beach-Tour-Event in der Altstadt geschlagen geben.

Nachdem der erste Frust verflogen war, konnten die Beachvolleyballerinnen Stefanie Hüttermann und Anja Hoja von der DJK Tusa 06 doch wieder lächeln. „Wir können wirklich zufrieden sein. Es war das zweite Turnier in diesem Jahr, und wir sind zum zweiten Mal Zweiter geworden“, sagte Hoja. „Im letzten Jahr haben wir kein einziges Finale gespielt.“ Kurz zuvor hatten die beiden Tusa-Spielerinnen das Finale des Techniker-Beach-Tour-Events auf dem Burg- und Marktplatz mit 16:21 und 16:21 Punkten gegen Melanie Gernert und Elena Kiesling vom SV Lohhof verloren.

Tusas Nachwuchsteam, bestehend aus Svenja Müller und Greta Klein-Hitpaß, hatte in der Gruppenphase schon Bekanntschaft mit dem späteren Sieger-Duo gemacht. Beim 13:21 und 16:21 waren die Junioren aber chancenlos. Und auch ihr zweites Gruppenspiel ging gegen Leonie Klinke und Lisa-Sophie Kotzan (MTV Stuttgart/VCO Berlin) mit 19:21 und 15:21 verloren.

Bei den Herren setzten sich Jonathan Erdmann und Jonas Schröder (VCO Berlin/UV Frankfurt) im Finale gegen David und Bennet Poniewaz vom FC Schüttorf mit 21:18, 13:21 und 15:9 durch. Die Tusa-Vertreter Niklas Rudolf und Daniel Wernitz spielten sich im Altstadt-Sand auf Platz fünf. Die Düsseldorfer verloren ihr Viertelfinale gegen Valentin Begemann und Max-Jonas Karpa mit 16:21 und 16:12.

Das Damenteam brauchte ein paar Minuten, um die frustriert nach unten gebogenen Mundwinkel wieder nach oben zu bekommen. „Steffi und ich können unfassbar schlecht verlieren“, gestand Hoja. Da hatte aber die Vernunft schon über die Emotion gesiegt. „Unterm Strich ist in Düsseldorf alles gut gelaufen. Wir können und wollen uns nicht beschweren“, sagte Hüttermann. Die 2400 Euro Preisgeld waren ja auch ein schönes Trostpflaster.

Der Grund für die Finalniederlage war schnell gefunden. „Gegen Gernert und Kiesling können wir nur mit Vollgas gewinnen, und dazu waren wir nicht in der Lage. Im Finale haben uns einfach ein paar Körner gefehlt“, erklärte Hoja. Nach einer unerwarteten Niederlage in der Gruppenphase mussten sich die Tusa-Spielerinnen durch die Verliererrunde kämpfen. Somit hatten sie ein Match mehr zu absolvieren als die Endspielgegnerinnen und mussten im Viertel- und Halbfinale jeweils über drei Sätze gehen, während die späteren Turniersiegerinnen zwei lockere Zwei-Satz-Siege verzeichneten.

Da nutzte es auch nichts, dass das Publikum die Heimmannschaft stärker anfeuerte als Gernert und Kiesling. Aber das trug auch zum schnellen Frustabbau des Düsseldorfer Duos bei. „Die Atmosphäre auf dem Burgplatz war einfach toll. Das Wetter passte meist, die Stimmung war super. Das hätte nicht besser sein können“, urteilte Hüttermann.

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