Beachsoccer : Beach Royals mit starkem Start

Die zwölf Erstligisten der Deutschen Beachsoccer-Liga ermitteln das Teilnehmerfeld für das Final Four in Düsseldorf. Nach dem ersten Saisondrittel liegen die Beach Royals auf dem dritten Rang.

In diesem Jahr ist eben alles anders. Das gilt auch für die Deutsche Beachsoccer-Liga, die am vergangenen Wochenende am Unterbacher See in eine außergewöhnliche Saison gestartet ist – mit weniger Spieltagen und einem angepassten Modus. Die Änderungen nehmen die zwölf Erstligisten indes gerne in Kauf, denn lange Zeit war unklar, ob die Spielzeit überhaupt würde stattfinden können. „Wir freuen uns alle, dass wir jetzt wieder kicken können“, sagt Oliver Romrig, Spielertrainer der Beach Royals.

Ursprünglich waren vier Spieltags­events – zwei in Hamburg, zwei in Düsseldorf – angedacht, doch die Hansestadt zog ihre Zusage als Austragungsort zurück. Die deshalb auf drei Wochenenden verkürzte Hauptrunde findet nun komplett auf der Anlage der Beach Royals statt, bevor das Final Four nach derzeitigem Planungsstand am 26. und 27. September wie üblich in Warnemünde am Ostseestrand steigt.

Der Auftakt ist aus organisatorischer Sicht schon einmal gelungen. „Es hat alles gut funktioniert, der Platz war super hergerichtet und alle Teams haben sich an die Hygienemaßnahmen gehalten“, resümiert Romrig, der die Spieltage in Düsseldorf mit seinem Klub organisiert. Einzig mit dem Beschluss des Deutschen Fußball-Bundes, sämtliche Partien ohne Zuschauer auszutragen, hadert der 38-Jährige: „Dass keine Zuschauer dabei sein können, ist schade, und ich arbeite daran, ob wir dafür vielleicht noch eine Lösung finden.“

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Die war immerhin hinsichtlich der notgedrungenen Modusänderung schnell ausfindig gemacht. An jedem der drei Wochenenden treten die Kontrahenten in drei Vierergruppen, die jeweils vorher ausgelost werden, gegeneinander an. Dahinter verbirgt sich das Ziel, die Berührungspunkte unter den Mannschaften und somit auch die Corona-Infektionsgefahr zu minimieren. Nach jedem Spieltag ergibt sich aus allen absolvierten Partien eine Gesamt- und nach dem Ende der Hauptrunde eine Abschlusstabelle. Die vier besten Teams reisen dann zum Final Four.

Nach dem ersten Saisondrittel liegen die Beach Royals auf dem dritten Rang. Mit einem 5:2-Erfolg gegen den SC Eschborn startete die Romrig-Truppe am Samstag und setzte sich anschließend mit 11:3 gegen Curva 69 aus Potsdam durch. Allein die dritte Partie ging gegen den Ibbenbürener BSC mit 3:5 verloren. Vollends zufrieden stellten Coach Romrig die Leistungen nicht. „Es war durchwachsen, schon am Samstag“, sagt er. „Und gegen Ibbenbüren am Sonntag haben wir im ersten Drittel einfach zu viele individuelle Fehler gemacht und Geschenke verteilt. Sechs Punkte waren Pflicht, neun wären super gewesen.“

Ihr Liga-Debüt für die Beach Royals feierten Glenn Hodel und Philipp Borer, zwei Zugänge aus der Schweiz. Am kommenden Wochenende treffen die Schützlinge von Coach Romrig erneut auf Eschborn und Curva 69, dritter Gegner sind die Bavaria Beach Bazis aus München.