1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Lokalsport

Lokalsport: Amaron bringt seinen Chef ins Geschäft

Lokalsport : Amaron bringt seinen Chef ins Geschäft

Galopprennen: Ein so gutes Pferd wie den gestrigen Grafenberg-Sieger hat Besitzer Gerd Mosca noch nie gehabt.

"Das war die bisher beste Leistung seiner Laufbahn" - klare Worte von Jockey Fabien Lefebvre nach dem Sieg von Amaron in der Frühjahrsmeile gestern auf der Grafenberger Galopprennbahn. Der fünf Jahre alte Hengst aus dem Stall von Trainer Andreas Löwe aus Köln gewann das 1600-Meter-Rennen sicher gegen den von Jamie Spencer gerittenen Chopin und Combat Zone mit Norman Richter im Sattel. Das sicherte den Domstädtern ein Preisgeld von 55 000 Euro.

Seit geraumer Zeit gehört Amaron zur Spitze der deutschen Meilenpfede, hat auch international bereits Akzente setzen können. "Er hat sich im vergangenen Jahr bei einem Start in England verletzt, hat lange gebraucht, bis er sich erholt hat", erklärte Andreas Löwe, "er war auch mental nicht so gut drauf, das ist aber alles Vergangenheit."

In Frankreich wird es nun für Amaron weitergehen, "dann werden wir größere Aufgaben im Ausland ins Auge fassen", kündigte der Trainer an. Besitzer von Amaron ist Gerd Mosca aus Eberbach am Neckar. Seit vielen Jahren ist er im Rennsport engagiert - ein so gutes Pferd wie dieses hat er dabei aber noch nie gehabt. Mosca dachte denn auch gleich weiter: "Ein solcher Erfolg ist natürlich auch gut für eine spätere Laufbahn in der Zucht."

  • Lokalsport : Foto-Finish in Grafenberg
  • Ein Tennisball (Symbolbild).
    Tennis : Derby in Neuss wird für Rochusclub zum Wegweiser
  • Galopprennen auf dem Grafenberg: Henkel Preis
    Galopprennen : Ausländische Pferde fehlen beim Preis der Diana
  • Leonie Menzel (r.) und Annekatrin Thiele
    Düsseldorfer Ruderin : Leonie Menzel zieht ein gemischtes Olympia-Fazit
  • Ein Luftfilter im Klassenraum an einer
    Vor dem Ferienende : Lehrer warnen vor unaufholbaren Corona-Schäden für Schüler
  • Der Deich im Himmelgeister Rheinbogen darf
    Hochwasser in Düsseldorf : Düsseldorfs schwächster Deich muss vorerst bleiben

Fabien Lefebvre war extra für diesen Ritt nach Deutschland geflogen. "Mit diesem Pferd habe ich noch nichts falsch gemacht", kommentierte der Jockey erfreut. "Ich habe ihn zum zweiten Mal geritten und zum zweiten Mal gewonnen." In Frankreich gehört er nicht unbedingt zur ersten Garnitur der Reiter. "Ich engagiere ihn aber sehr gerne, er passt vor allem auch menschlich sehr gut zu uns", sagte Löwe.

Ein richtig gutes Pferd dürfte der drei Jahre alte High Duty sein, der den Preis der Dreijährigen, das zweite wichtige Rennen des Tages, für sich entscheiden konnte. "Der kann schon viel laufen", kommentierte Trainer Peter Schiergern den souveränen Erfolg des Hengstes, "aber es ist ein Kurzstreckenpferd. Heute ging es über 1500 Meter, das ist schon die Grenze für ihn, weiter darf es kaum sein."

(RP)