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Basketball: Alte Freunden und ART starten in der Regionalliga

Basketball : Alte Freunden und ART starten in der Regionalliga

Wie in der Vorsaison vertreten zwei Düsseldorfer Mannschaften die Landeshauptstadt in der 2. Regionalliga. Neben dem ART sind die Alten Freunde, im vergangenen Jahr Vizemeister der Oberliga, neu dabei.

"Jetzt sind wir da, wo wir von unserer Qualität her hingehören. Ein Platz im Mittelfeld ist möglich. Insgesamt möchten wir uns in der Liga etablieren", sagt Co-Trainer Branko Cavic nach dem vierten Aufstieg in sechs Jahren. Der größte Unterschied zur Oberliga sei das höhere Tempo und die Regelung, dass pro Partie nur noch ein Nicht-EU-Bürger spielen darf. Dieser Platz ist bei den Alten Freunden fest für Topscorer Dusan Djukic reserviert, der bei jedem Aufstieg dabei war. Der 37-jährige Dejan Jevtic wäre ein zweiter Kandidat gewesen, doch dieser beendete seine Karriere. Da sich auch Max Bräutigam verabschiedet hat, fehlen somit zwei Spieler aus der Starting Five. Ein Kandidat dafür ist 2,05-Meter-Mann Jerko Cota, der früher in der ersten Regionalliga aktiv war. Er ist einer von vier Zugängen, die zuletzt alle in der Landesliga spielten. In der Vorbereitung gab es für das Team von Djuro Vojinovic, der in seine 17. Saison geht, zuletzt eine Niederlage gegen den Oberligisten TuS Maccabi. Dort waren die Alten Freunde allerdings nicht komplett, auch jetzt befinden sich noch zwei Akteure im Urlaub. Vielleicht sind sie am Sonnabend (19.30 Uhr) dabei, wenn mit dem Barmer TV, dem Drittplatzierten der vergangenen Oberliga-Saison, ein alter Bekannter zu Gast ist.

Derweil müssen die Basketballer des ART am Sonnabend (17 Uhr) auswärts beim MTV Köln antreten. Dabei darf man gespannt sein, welche Akteure es bei Trainer Robert Shepherd in die Startformation geschafft haben. Denn im Team gab es einen großen Umbruch: Sebastian Kehr, stets ein Vorbild in Sachen Kampfgeist, Jan Gabriel und Nour-Eddine El-Fahmi (alle zu den Giants II) sowie Benny Luzolo (Bayer Uerdingen) wechselten. "Es schmerzt, Spieler zu verlieren, die wir in unserem Jugendprogramm ausgebildet haben. Es wird hart, sie zu ersetzen", gibt Shepherd zu. Auch David Skibba, Khalid Annouri und Gregor Kottmann verließen den ART.

Große Hoffnungen setzt der ART-Coach nun in Lenny Weichsel. "Wir erwarten, dass er in diesem Jahr ein Leader des Teams wird", verrät Shepherd. Auch Paul Buchwald wird sich weiterentwickeln. Ein weiterer Hoffnungsträger ist Dennis de Paola. Fest im Team sind zudem Cihan Gözelce, Thomas Wilm und Lars Hohlbein. Zudem möchte Shepherd viele Nachwuchskräfte einsetzen. So werden Jan Richter, Burak Battel, Lauritz Meuser und Artur Tomasevic ihre Chance erhalten. "Ich freue mich, dass wir ein Team haben, aus dem mehr als die Hälfte der Spieler aus unserer eigenen Jugend kommen. Das gibt uns eine solide Basis für die Zukunft", betont Shepherd. Sein Ziel ist es, die jungen Akteure weiter auszubilden und besser abzuschneiden als in der vergangenen Spielzeit. Da landete der Aufsteiger auf dem siebten Rang.

(cle)