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Galopp: Alianthus wird Favoritenstellung gerecht

Galopp : Alianthus wird Favoritenstellung gerecht

Gleich an die Spitze, von da aus das Tempo kontrollieren, die Konkurrenz in Schach halten – das war die Taktik, die sich Trainer Jens Hirschberger und Jockey Adrie de Vries vor dem Hauptereignis des gestrigen Galopp-Renntages in Grafenberg zurecht gelegt hatten.

Gleich an die Spitze, von da aus das Tempo kontrollieren, die Konkurrenz in Schach halten — das war die Taktik, die sich Trainer Jens Hirschberger und Jockey Adrie de Vries vor dem Hauptereignis des gestrigen Galopp-Renntages in Grafenberg zurecht gelegt hatten.

Und die Rechnung ging auf, auch wenn die Luft für das Team auf den letzten Metern doch etwas dünn wurde. Alianthus setzte sich am Ende aber doch sicher gegen die Außenseiter Magic Eye und Sanjii Danon durch. "Als es den Berg hoch ging", spielte de Vries auf den eigenwilligen Grafenberger Kurs an, "habe ich ihm eine kleine Verschnaufpause gegönnt, aber am Ende wurde es doch etwas eng. Es war aber auch sein erster Start in dieser Saison." Jens Hirschberger hat durchaus noch große Ziele mit dem Sieger von Grafenberg. "Er soll jetzt in Frankreich laufen", erklärte der Coach, "möglicherweise greifen wir dann noch eine Etage höher an."

Das Jahr hat für den Privattrainer der Familie Ullmann in Bergheim wirklich optimal begonnen. Schon vor Wochenfrist gab es im ersten Grand-Prix-Rennen der Saison in Köln einen Volltreffer. "Wir sind halt gut durch den Winter gekommen", meinte Hirschberger zu dem Blitzauftakt. Das zweite wichtige Ereignis des Tages — der Preis der Dreijährigen — war gleichfalls fest in Favoritenhand. Acadius aus dem Stall des Iffezheimer Trainers Jean-Pierre Carvalho empfahl sich für höhere Aufgaben, setzte sich mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg gegen den starken Rose Danon durch, der immerhin noch vor 14 Tagen an gleicher Stelle erfolgreich war.

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Es war einer von drei Tagessiegen für Jockey Andreas Suborics, wie überhaupt die Erfolge nicht sehr gleichmäßig verteilt waren, denn auch die Kollegen Alex Pietsch und Adrie de Vries waren je zweimal erfolgreich.

Den einzigen Heimsieg, den die Zuschauer bejubeln konnten, gab es für Trainer Sascha Smrczek, dessen Prince Dumont im vorgerückten Alter von bereits fünf Jahren unter dem neuen Stalljockey Daniele Porcu erfolgreich war. Rund 6000 Zuschauer verfolgten bei bestem Wetter das Geschehen auf der Rennbahn in Grafenberg. Die waren allerdings nicht in bester Wettlaune. Der Wettumsatz war am Ende doch etwas ernüchternd. 230 000 Euro wurden in den neun Rennen gesetzt. Gegenüber dem aus Veranstaltersicht so optimalen ersten Renntag war das ein deutlicher Rückschritt und schon enttäuschend.

(RP)