Düsseldorf: Sponsoren-Rallye für den guten Zweck

Düsseldorf: Sponsoren-Rallye für den guten Zweck

Bei Wissens- und Geschicklichkeitsspielen sammelten Kollegschüler Geld für einen Verein, der kranken Kindern hilft.

Während sich die meisten Schüler am letzten Tag vor den Ferien schon mit Freizeit und Urlaubsfreuden befassten, liefen die Schüler des Berufskollegs der Kaiserswerther Diakonie noch einmal geistig und körperlich zur Höchstform auf. Denn bei der "Outdoor Class Challenge Kaiserswerth", einer Art Sponsoren-Rallye durch den Stadtteil und seine Umgebung, musten sie verschiedene Herausforderungen meistern, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Zu Beginn des Wettbewerbes erhielten die Schüler, die jeweils mit ihren Klassen als Team antraten, eine Karte mit markierten Stationen. Den Weg dorthin mussten sie wie bei einer Schnitzeljagd selbst finden. Vorbei am Angelverein sowie an der örtlichen Feuerwache führte der Weg die Jugendlichen einen rund 9,5 Kilometer langen Bogen zurück zum Schulgelände. An den Stationen warteten auf die Teams Wissens- und Geschicklichkeitsspiele, für die jeweils vier Punkte vergeben wurden. Zudem konnten die Schüler Sonderpunkte durch Kreativaufgaben sammeln. Darunter fiel beispielsweise eine spontane Gesangseinlage.

  • Bedburg-Hau : Wunschbaum hilft psychisch kranken Kindern
  • Stups-Kinderzentrum : Bäckerei unterstützt Krefelder Familien mit kranken Kindern

Primäres Ziel der Veranstaltung war das Sammeln von Spenden. Dazu hatten sich im Vorfeld Sponsoren - meist aus dem familiären Umfeld der Schüler - bereiterklärt, für jeden gesammelten Punkt einen gewissen Betrag zu spenden. Der Erlös ging auf Wunsch der Schüler in diesem Jahr an den Kölner Verein "wünschdirwas", der schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen Herzenswünsche erfüllt.

Darüber hinaus verfolgt die Schule mit der jährlichen Veranstaltung noch ein weiteres Ziel. Das entscheidende Stichwort lautet Kooperation. "Wir wollen unseren Schülern soziale Kompetenzen und die Bedeutung von Teamarbeit vermitteln", sagt Schulleiterin Astrid Hofmeister. Aber es gehe auch um Pädagogik, da viele Schüler später selbst Kinder und Erwachsene betreuen und unterrichten werden. "So lernen sie, dass guter Unterricht nicht immer nur im Klassenraum vor der Tafel stattfinden muss", sagt Hofmeister.

(RP)