Speeddating für Firmen und soziale Einrichtungen in Düsseldorf

Eine besondere Börse : Firmen treffen auf soziale Einrichtungen

Viele Unternehmen wollen sich sozial engagieren, manche haben aber keine Idee, wo ihre Hilfe gebraucht wird. Beim „Marktplatz für soziale Partnerschaften“ wurden sie mit karitativen Einrichtungen zusammengebracht.

Verschiedene soziale Einrichtungen aus Düsseldorf haben sich bei einer Veranstaltung in Golzheim um die Unterstützung von Unternehmen bemüht. Firmen und Organisationen trafen beim „Marktplatz für soziale Partnerschaften“ im Foyer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG aufeinander. Diese war nicht nur Gastgeberin, sondern auch eine der Düsseldorfer Firmen, die unterschiedliche Formen der Hilfe anboten. Denn gefragt ist in diesem Fall nicht Geld: Die Unternehmen bieten bei dem Marktplatz ihr spezielles Know-how an, Räume für Veranstaltungen oder auch Sachspenden. Die Organisationen, die sich um Unterstützung bemühen, werben üblicherweise mit bunten Kostümen und kreativen Schildern um Interesse für ihr Anliegen. 20 Unternehmen und 30 Non-Profit-Organisationen waren diesmal dabei.

„Die Unternehmen erkennen immer mehr, dass sie heutzutage ein klares Bekenntnis zu ihrer sozialen Verantwortung abgeben müssen“, sagte KPMG-Regionalvorstand Marc Ufer: „Sie können nicht außerhalb der Gesellschaft agieren.“ Während die Bereitschaft also da ist, haben nicht alle Firmen eine konkrete Idee, wo sie sich engagieren können und wo ihre Hilfe gebraucht wird. Auch der Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Unternehmerschaft, Michael Grütering, sieht ein zunehmendes Interesse der Unternehmen an sozialem Engagement: „Auch wenn es in anderen Ländern bislang noch üblicher ist als hier.“ Dank der „Börse“ hätten in Düsseldorf aber schon viele Partner zueinander gefunden.

Geklappt hat das auch dieses Mal: Insgesamt 30 Kooperationen wurden bei dem strikt auf eine Stunde begrenzten Marktplatz diesmal geschlossen.

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