Düsseldorfer Kandidaten für die Landtagswahl - Wahlkreis 42: SPD: Marion Warden

Düsseldorfer Kandidaten für die Landtagswahl - Wahlkreis 42 : SPD: Marion Warden

Nachdem die Düsseldorfer SPD bei der Landtagswahl 2010 bei den Kandidaten nur Männer aufgestellt hatte, sind diesmal im Kandidaten-Quartett auch zwei starke Frauen mit am Start. Eine davon ist Marion Warden.

Die 53-Jährige ist ehrenamtlich Ratsfrau in Düsseldorf und hautberuflich Bereichsleiterin im Monheimer Rathaus. Das entspricht der Position eines Fachdezernenten im Führungsteam des Düsseldorfer Stadtoberhaupts. Ihre Bereiche sind Soziale Ordnung, Einwohnerwesen und Feuerwehr - was nicht als klassische Frauendomäne gilt.

Sich auch politisch durchzusetzen, hat die Mutter einer elfjährigen Tochter und eines 15-jährigen Sohnes von klein auf gelernt. Ihr Vater heißt nämlich Karl-Josef "Kajo" Keil, seit 1969 für die SPD und fast drei Jahrzehnte lang Mitglied im Rat. Als er 2009 nicht wieder antrat, zog seine Tochter ins Stadtparlament.

Doch auch wenn Warden familiär bedingt das politische Handwerk lernte - schon als Kleinkind war sie im Wahlkampf dabei, als Jugendliche klebte sie das erste Wahlplakat -, wäre es unlauter, sie darauf zu reduzieren.

Soziales und Tonnengarde Im Rat und in den Ausschüssen für Personal, Rechnungswesen und öffentliche Einrichtungen setzt sie sich auf angenehm bodenständige Weise für soziale Gerechtigkeit und vorbeugende Maßnahmen ein. Gleiches gilt für ihr Engagement in der Bezirksvertretung 4, die die linksrheinischen Stadtteile umfasst.

Dort lebt sie (in Niederkassel) und dort ist sie äußerst gut vernetzt, auch im Brauchtum wie der Tonnengarde. Das ist ihr großer Vorteil, steht das Linksrheinische doch eher für bürgerliche Wählerschaft. Warden könnte es gelingen, dort für ihre Partei zu punkten.

Die Stadtteile, die jenseits des Rheins liegen, gelten ohnehin als SPD-nah. Es dürfte also spannend werden. Auf Augenhöhe ist Warden allemal - mit 1,83 Meter Körpergröße.

www.marion-warden.de

(ahem)
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