Düsseldorf: So sehen die neuen Haltestellen aus

Düsseldorf : So sehen die neuen Haltestellen aus

Der Umbau der Stationen "Grunerstraße" und "Hansaplatz" ist abgeschlossen. Stadt und Rheinbahn müssen noch viele weitere Haltestellen für die Wehrhahn-Linie umrüsten. Dadurch gibt es einen Modernisierungsschub im Bahn-Verkehr.

Ende 2015 soll die Wehrhahn-Linie in Betrieb gehen. Das bedeutet für Stadt und Rheinbahn eine Mammutinvestition - und für Fahrgäste eine deutliche Steigerung des Komforts auch auf vielen bereits bestehenden Strecken. Denn das Großprojekt umfasst nicht nur den Bau der Tunnel zwischen Wehrhahn und Bilk; auf der weiteren Strecke werden die Stadtbahnen Gleise nutzen, auf denen bislang Straßenbahnen unterwegs sind. Dafür müssen alle Haltestellen umgebaut werden. Stadt und Rheinbahn nutzen die Gelegenheit, die Haltestellen auf neuesten technischen Stand zu bringen und sie barrierefrei zu gestalten. Auf einigen Teilen der Strecke ist das bereits geschehen, viele andere Umbauten stehen bald an.

Die bislang letzten umgerüsteten Stationen liegen auf der Brehmstraße im Zooviertel. Die Haltestellen "Hansaplatz" und "Grunerstraße", auf denen bald die neue Linie U71 die Straßenbahnlinie 708 ersetzen soll, wurden in den vergangenen fünf Wochen umgebaut. Da die Stadtbahnen länger sind, müssen alle Haltestellen für die Wehrhahn-Linie verlängert werden.

Um Platz dafür zu schaffen, wurde die Haltestelle "Grunerstraße" in Fahrtrichtung Mörsenbroich sogar komplett auf die andere Seite der Grunerstraße verlegt, Gleise und Oberleitungen dafür um mehr als einen Meter verschwenkt. Außerdem entstand dort eine Ampel am Bahnsteigende Richtung Eisstadion, so dass Besucher der alten DEG-Spielstätte ab jetzt schneller zum Bahnsteig gelangen. Die Umrüstung dieser beiden Haltestellen hat 2,25 Millionen Euro gekostet.

Rheinbahn und Stadt haben in Absprache mit Behinderten- und Seniorenvertretern die Standards für alle neu gestalteten Stadtbahn-Haltestellen festgelegt. Ziel ist es, sie barrierefrei für Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen zu gestalten. Auch alle anderen Fahrgäste sollen von Verbesserungen wie breiteren Bahnsteigen und elektronischen Anzeigetafeln profitieren.

Die nächsten Umbauten stehen bereits fest. Im Herbst ist die Haltestelle "Schillerplatz" dran, 2015 folgen - ebenfalls auf der heutigen Linie 708 - die Haltestellen "Uhlandstraße", "Brehmplatz" (die Station auf der Rethelstraße ist bereits umgebaut) und "Heinrichstraße". Danach ist der Ausbau im weiteren Verlauf der heutigen Linie 701 geplant: "Haeselerstraße", "Am Schein", "Rath Mitte" und "Rotdornstraße".

Auf der dritten Strecke, die am Gerresheimer S-Bahnhof beginnen wird (Weg der Linie 703), ist der Umbau schon weiter fortgeschritten. Aber auch auf dieser Strecke müssen noch Haltestellen umgerüstet werden, etwa "Schlüterstraße". Wenn die Wehrhahn-Linie in Betrieb geht, werden alle Haltestellen an der Strecke für Stadtbahnen umgerüstet sein. Einzelne Umbauten der Stationen werden aber auch nach Betriebsbeginn noch folgen.

(arl)
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