So gibt es Zuschüsse für mehr Grün in Düsseldorf

Maßnahmen gegen Klimawandel : So gibt es Zuschüsse für mehr Grün in der Stadt

Die Stadt Düsseldorf möchte Bürger und Unternehmen mit Förderprogrammen dazu bewegen, etwas fürs Klima zu tun.

(RP) Besser als jede aufwendig eingebaute Kühldecke ist ein begrüntes Dach. Die Stadt Düsseldorf fördert die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen. Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Innenstadt und der umliegenden Stadtteile bewirkt. Zudem ist das Grün Lebensraum für Insekten und Vögel.

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen sind antragsberechtigt. Bei Projekten des urbanen Gärtnerns können auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen vom Zuschuss profitieren.

Dabei bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5000 Euro. Bei begrünten Dächern und Tiefgaragen wird die Abwassergebühr um die Häfte reduziert. Eine Firma oder Person kann nur einmal im Jahr einen Antrag stellen.

Die Grenzen des Fördergebietes können online unter www.duesseldorf.de/dafib abgerufen werden. Dort finden sich auch weiterführende Informationen, Antragsformulare und eine Liste regionaler Fachunternehmen. Unterlagen können auch telefonisch unter der Rufnummer 02118925038 oder per E-Mail an klimaschutz@duesseldorf.de angefordert werden.

Die Stadt fördert auch die Kombination Dachbegrünung/Fotovoltaik. Die Pflanzen kühlen durch Verdunstung die über ihr aufgeständerte Fotovoltaikanlage. Diese arbeitet dadurch effektiver. Für die Anlage gibt es pauschal 500 Euro, Batteriespeicher werden mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme gefördert.