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Düsseldorf: Schulen ermöglichen Hilfs-Projekte in Uganda

Düsseldorf : Schulen ermöglichen Hilfs-Projekte in Uganda

Vor 13 Jahren hat Carl-Wilhelm Bienefeld, damals noch Religionslehrer am Max-Planck-Gymnasium, mit Eltern und Lehrern den Verein "LebenszeichenAfrika" gegründet. Dieser engagiert sich dafür, Menschen in Afrika bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen und die Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern. Dabei ist es Bienefeld wichtig, Jugendliche aus Düsseldorf aktiv und persönlich in Hilfsprojekte einzubeziehen. Er vermittelt beispielsweise Praktika für Abiturienten in Südafrika.

Dabei kooperiert der Verein außer mit dem Max-Planck-Gymnasium in Stockum auch mit dem St. Suitbertus-Gymnasium in Kaiserswerth und der Franz-Vaahsen-Grundschule in Wittlaer. Die Schüler aus Wittlaer haben beispielsweise bei einem Sponsorenlauf mehrere Tausend Euro gesammelt. Mit Hilfe dieser Gelder konnte nun ein Brunnen in einem kleinen Dorf in Uganda gebaut werden, der pro Stunde 3500 Liter frisches Wasser fördert. Die Schüler des Stockumer Gymnasiums engagieren sich seit Jahren in verschiedenen Projekten, um Gelder für den Verein zu sammeln. Spendenläufe oder Benefizkonzerte gehören etwa dazu. Finanziert werden konnte dadurch eine Schwesternschule in Uganda. Dort sollen nun zusätzlich die Voraussetzungen für eine Diplom-Pflegeausbildung geschaffen werden. Der Verein hat dafür die Finanzierung von zwei Klassenräumen und der notwendigen Fachliteratur zugesagt.

(brab)