Themenwoche Schule in Düsseldorf Wenn Kinder auf dem Gymnasium scheitern

Düsseldorf · Das Gymnasium ist die mit Abstand beliebteste Schulform. Doch der vom Elternwillen gesteuerte Zulauf hat eine Kehrseite: Viele Kinder müssen nach zwei Jahren gehen. Vor allem für Realschulen ist das eine Herausforderung.

Konnten nach schwierigen Jahren am Gymnasium an der Düsseltaler Werner-von-Siemens-Realschule neu durchstarten (v.l.): Denys Melnytskyi (16), Ilja Horn (15) und Mattia La Banca (15) mit ihrer Musiklehrerin Rebekka Schaufelberger.

Konnten nach schwierigen Jahren am Gymnasium an der Düsseltaler Werner-von-Siemens-Realschule neu durchstarten (v.l.): Denys Melnytskyi (16), Ilja Horn (15) und Mattia La Banca (15) mit ihrer Musiklehrerin Rebekka Schaufelberger.

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Mehr als die Hälfte der Düsseldorfer Viertklässler wechselt auf ein Gymnasium. Tendenz: steigend. Denn seit vielen Jahren entscheiden die Eltern über die Wahl der Schulform. Das Grundschul-Gutachten  hat nur noch beratenden Charakter. Doch für viele Schüler endet die Erprobungsstufe damit, dass sie das Gymnasium nach zwei Jahren voller Anstrengungen, Belastungen und Misserfolgserlebnissen wieder verlassen müssen. Experten sprechen bisweilen von „Abschulung“. Pädagogen bevorzugen den Begriff „Schulformwechsler“.