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Wirtschaft in Düsseldorf: Schuhmesse zufrieden mit Verlauf

Wirtschaft in Düsseldorf : Schuhmesse zufrieden mit Verlauf

Es gab viel Kritik an den Veranstaltern, weil sie die Schuhmesse nicht abgesagt haben. Nach drei Tagen vermelden sie zwar einen Besucherrückgang, sind aber zufrieden.

Die Veranstalter der Schuhmesse Gallery Shoes auf dem Böhler-Gelände haben sich zufrieden mit dem Zulauf und der Stimmung gezeigt. Der Kampf gegen die teils scharfe Kritik habe sich – trotz des für alle zu erwartenden Rückgangs der Fachbesucher – gelohnt, erklärte die Igedo Company am Dienstag: „Die anwesenden Fachbesucher waren zielgerichtet, entschlossen und bestimmt.“

Während große Messen wie die ProWein oder die Metallverarbeitungsmesse Metav wegen der Verbreitung des Coronavirus abgesagt worden waren, hatte man sich entschieden, die Gallery Shoes stattfinden zu lassen. Das hatte für harsche Kritik gesorgt. Die Igedo hatte unterdessen auf verstärkte Hygienemaßnahmen gesetzt, beispielsweise mit zusätzlich aufgestellten Handwaschbecken. Die Frequenz in den acht Hallen habe dabei stets weit unter 1000 Menschen gelegen, so Gallery-Shoes-Chefin Ulrike Kähler weiterhin: „Wir sind keine Großveranstaltung, die mit den Veranstaltungen der Messe Düsseldorf oder einem Fußballspiel vergleichbar ist.“ Zudem habe man mit allen 70 Ausstellern aus Italien im persönlichen Kontakt gestanden und teils gemeinsam entschieden, dass die Messe nicht besucht werden könne. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie, Manfred Junkert, sprach von „einem schönen Eindruck“, da kein Gefühl von Leerständen vermittelt worden sei.