Düsseldorf: Schüler informieren sich über Ausland

Düsseldorf : Schüler informieren sich über Ausland

Dicht gedrängt informierten sich Jugendliche, Eltern und Lehrer bei der Schüler-Austausch-Messe am Benrather Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium.

Initiiert von der Deutschen Stiftung Völkerverständigung stellten verschiedene Organisationen Möglichkeiten vor, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen oder nach dem Abitur Praktika, Freiwilligenarbeit oder ein Schnupperstudium zu absolvieren. Neben Fachvorträgen berichteten ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen. Marc (15) und Moritz (15) wollen bald eine High School in den USA besuchen: "Jetzt erkundige ich mich hier nach einem Stipendium", sagt Marc, der sich mit der Finanzierung seines Projekts beschäftigt.

Augustina Berger (14) und ihr Vater sind an den Messeständen fündig geworden. "Ich möchte wissen, welche Anbieter es gibt und was das Ganze kostet", sagt er. Augustina plant für die Klasse Elf ein Schuljahr in den USA. Das hat David Kaffka hinter sich: "Ich war ein Jahr in Colorado. In meiner Gastfamilie hatte ich drei Brüder." Jetzt hat er Tipps für Schüler, die ihren Austausch planen. Beraterin Sylvia Tasch von der Austauschorganisation Give weiß, was die Eltern wissen möchten: "Wie werden die Gastfamilien ausgesucht und was bieten die Schulen an, sind die Hauptfragen", sagt sie.

Stark nachgefragt sind die USA und Kanada. Frühzeitige Planungen hält die Schulleiterin des Annette-Gymnasiums, Brigitte Vinke für unverzichtbar: "Rund zehn Prozent unserer Schüler gehen ins Ausland. Durch G8 reduziert sich die Zeit, vielfach wird deshalb ein kürzerer Aufenthalt favorisiert." Eine Erfahrung, die die unterschiedlichen Organisationen teilen. Zwischen drei und fünf Monaten Auslandsaufenthalt sind sehr beliebt. Länder wie China und die Türkei sind neben den englischsprachigen Klassikern auch im Angebot.

(sime)
Mehr von RP ONLINE