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Düsseldorf: Schock-Plakate sollen Sicherheit für Radfahrer verbessern

Düsseldorf : Schock-Plakate sollen Sicherheit für Radfahrer verbessern

Im vergangenen Jahr verunglückten 643 Radfahrer auf den Düsseldorfer Straßen. Drei Unfälle verliefen tödlich, 71 Radfahrer wurden bei Zusammenstößen schwer verletzt.

Auffällig: Fast 50 Prozent der Unfälle haben die Radfahrer selbst verursacht. Nun starten Polizei, Stadt, Verkehrswacht und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub eine außergewöhnliche Kampagne, um vor allem die Radfahrer auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen.

 Diese Plakate sollen Radfahrer auf ihr Fehlverhalten hinweisen.
Diese Plakate sollen Radfahrer auf ihr Fehlverhalten hinweisen. Foto: Polizei

Unter dem Motto "Mehr Sicherheit im Straßenverkehr" werden nun 250 Plakate im Stadtgebiet aufgehängt. Die beiden Motive sind drastisch und sehr eindeutig. Ein zerbeultes auf den Straßenbelag aufgemaltes Fahrrad, das offenbar überfahren worden ist. Rote Farbtupfer deuten darauf hin, dass ein Unfall nicht ohne Folgen bleiben kann.

Sehr eindeutig ist auch das zweite Motiv, das offenbar ein vom Fahrrad angefahrenes Kind darstellen soll. Eines der Ziele der Kampagne: An die Einsicht der Radfahrer zu appellieren. Vor roten Ampeln anzuhalten - nicht jeder Radfahrer hält sich daran.

Häufige Verstöße der Radfahrer sind auch das Fahren auf dem Bürgersteig oder in entgegengesetzter Richtung auf dem Radweg. Mehr Details und Hintergründe der geplanten Kampagne möchte die Polizei in der kommenden Woche vorstellen.

(EW)