Gut Gemacht: Schausteller sammeln für Renniere

Gut Gemacht: Schausteller sammeln für Renniere

"Stiftung Gerresheim Gemeinsam" profitiert von Weihnachtskarten-Aktion.

Kirmestaler Hoffentlich haben am zurückliegenden Osterwochenende auf dem Staufenplatz wieder viele Besucher den Kirmestaler erworben - und werden dies bis zum Ende am 8. April auch weiterhin tun. Kirmesgänger können damit 20 Prozent einsparen, die Differenzen tragen die Schausteller, und der Erlös geht an den Verein Renniere, der Kinder mit Nierenerkrankungen unterstützt. Damit setzt sich eine Partnerschaft fort, die 2016 im Jubiläumsjahr des Schützenvereins St.

Sebastianus von 1316 begonnen hat. Damals waren Andreas-Paul Stieber und seine Ehefrau Christiane das Regimentskönigspaar. Weil sie in ihrem Königsjahr auf Geschenke verzichteten und um Spenden für den von ihnen initiierten Verein Renniere geworben haben, hatten die Schausteller entschieden, mit dem Erlös des Kirmestalers Renniere zu unterstützen. Ratsherr Stieber, selbst transplantiert, freut sich, dass Renniere erneut Empfänger des Spendenanteils aus dem Kirmestaler ist.

"Jede Spende hilft, den Alltag der kleinen Patienten zu verbessern. Zunächst hat Renniere Dialysestationen von Kliniken mit Lernsoftware und PCs ausgestattet und Ferienmaßnahmen bezuschusst. Heutzutage stellt der Verein Mittel bereit, um Studien zu Sport an der Dialyse, kindgerechte Schulungen oder Kunst- oder Musiktherapie während der Dialysezeiten zu finanzieren", berichtet Stieber. Weihnachtskarten Die evangelische Stiftung Gerresheim Gemeinsam ist dankbar, dass sie durch die traditionelle Weihnachtskarten-Aktion der Stadtsparkasse Düsseldorf begünstigt wurde.

Gemeinsam mit dem Verein Pro Mädchen Mädchenhaus und "Der Basti-Bus" hat die Gerresheimer Stiftung insgesamt 10.000 Euro erhalten. Mit der Weihnachtskarten-Aktion der Stadtsparkasse hatten ausgewählte Kunden die Möglichkeit abzustimmen, an welche der drei beteiligten gemeinnützigen Vereine ein Teil der 10.000 Euro Spende übermittelt wird. Die Vorsitzende der evangelischen Stiftung, Anke Paulus-Koschik, sagt: "Neben der Jugendarbeit freuen wir uns, in diesem Jahr besonders die Seniorenarbeit in Gerresheim zu unterstützen.

Unser Wunsch ist es, langfristig ein Projekt zu entwickeln, mit dem die Kommunikation zwischen den älteren und jungen Mitgliedern der Gemeinde verbessert werden kann - zum Beispiel mit einem Digitalfrühstück."

(RP)