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Schadowstraße in Düsseldorf: Dieses bekannte Gebäude wurde abgerissen

Düsseldorfer Innenstadt : Bekanntes Gebäude an der Schadowstraße abgerissen

Die Fassade mit dem Schriftzug der „Alte Leipziger – Hallesche“ gehörte über Jahrzehnte zum Straßenbild. Am Sonntag haben Bagger sie zerstört. Der geplante Neubau an der Stelle hat einen bekannten Architekten.

Jeder Düsseldorfer kannte diese Fassade – auch wenn sie nie zu den Hinguckern in der Innenstadt gehörte. Jetzt verschwindet die schmucklose Front mit der Aufschrift „Alte Leipziger – Hallesche“ aus dem Stadtbild. Wer die Schadowstraße in Richtung Königsallee entlangging, blickte automatisch auf den Schriftzug der Versicherungsgruppe. Bereits seit Monaten laufen die Arbeiten an dem Gebäude; am Sonntag wurde nun mit schwerem Gerät die Fassade abgerissen. Fasziniert beobachteten Passanten das Spektakel, die Schadowstraße war kurzzeitig gesperrt.

Das Gebäude der Versicherungsgruppe hatte zuletzt H&M beherbergt, bis der Modehändler in das benachbarte neue Kö-Bogen-II-Geschäftshaus wechselte. Der Bau war eines der letzten Überbleibsel der Zeit vor der Neugestaltung des Areals – und befindet sich in einer Top-Lage zwischen P&C, den Libeskind-Bauten und dem neuen Geschäftshaus am Gustaf-Gründgens-Platz.

Der Architekt von Kö-Bogen II, Christoph Ingenhoven, hat auch einen Entwurf für die Erneuerung des Alte-Leipziger-Gebäudes geliefert. Bei der Immobilienmesse Expo Real in München stellte der damalige Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) 2019 den Entwurf vor, der sich mit einer transparenten Anmutung und einer gläsernen Front in das neue Ensemble einfügt.

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Derzeit laufen in der Nachbarschaft die Neugestaltung des Gründgens-Platzes und der Schadowstraße. Damit nähert sich der Jahrzehnte umspannende Wandel des Areals einem Meilenstein. Wegen der Corona-Pandemie ist die feierliche Eröffnung des Gründgens-Platzes auf den Herbst verschoben worden. Allerdings baut das Schauspielhaus in den kommenden Monaten eine Open-Air-Bühne auf.

(arl)