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Sana Krankenhaus in Düsseldorf Neuer Chefarzt

Gerresheim/Benrath : Neuer Chefarzt für zwei Sana-Krankenhäuser

Michael Birkenfeld leitet das Bauchzentrum in Gerresheim und Benrath. Die Wartezeiten sollen kurz sein. Birkenfeld ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und verfügt über 20 Jahre Erfahrung.

Die Sana-Kliniken Düsseldorf stellen sich auf den Krankenhausplan NRW ein, der durch Zentrumsstrukturen eine Versorgung hoher Qualität sichern will. Eine wichtige Entscheidung ist gefallen:  Es wird ein Viszeralmedizinisches Zentrum eingerichtet, dem mit Michael Birkenfeld ab dem 1. August ein Chefarzt für die Krankenhäuser Gerresheim und Benrath vorsteht. „Sana investiert rund 1,5 Million Euro in das neue Bauch-Zentrum, auch das Personal wird aufgestockt“, sagt Geschäftsführer Michael  Weckmann.  

Birkenfeld ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Gastroenterologie, die sich mit dem Magen-Darm-Trakt, der Leber (Hepatologie) sowie Gallenblase und Bauchspeicheldrüse befasst. Zuvor war Birkenfeld beim VKKD, das in seinen Augen zukunftsorientierte Sana-Konzept konnte ihn von einem Wechsel überzeugen. Seit dem 1. Oktober letzten Jahres ist er Sektionsleiter Gastroenterologie am Krankenhaus Gerresheim,  dort begann er mit den Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin/Gastroenterologie und der Allgemein- und Viszeralchirurgie das Bauchzentrum aufzubauen.

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Als Chefarzt will Birkenfeld mit seinen Kolleginnen und Kollegen an beiden Standorten durch hohe Qualität und eine bessere  technische und räumliche Ausstattung die  Zahl der Patienten steigern. Dabei nimmt die ambulante Versorgung zu, die Patienten haben nach Eingriffen aber immer die Kontaktmöglichkeit zum Viszeralmedizinischen Zentrum. „Wir sind für die Patienten an allen Tagen rund um die Uhr erreichbar“, sagt der neue Chefarzt.  

Hauptuntersuchungsmethode bei gastroenterologischen Erkrankungen ist die Endoskopie. Nach Sana-Angaben ist in Düsseldorf die neueste Generation von Video-Endoskopen im Einsatz. Die Bildübertragung erfolgt mittels hochauflösender HDTV-Technik. Für die Diagnostik von Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen steht zudem eine spezielle Durchleuchtungsanlage zur Verfügung, die neben einer exzellenten Bildqualität die dreidimensionale Betrachtung und Intervention an den Gallenwege ermöglicht.

In Gerresheim wird die Zahl der Räume für das Zentrum von zwei auf vier verdoppelt, für die Endoskopie stehen zwei Maschinen mit sechs Plätzen (vorher vier) zur Verfügung, statt acht gibt es jetzt zwölf Vollzeitstellen.  Zuletzt gab es 3800 Endoskopien bei 3000 Patienten, 2022 sollen es 5200 Endoskopien bei 3600 Patienten werden. Nach dem Umbau sollen 8000 bis 10.000 Endoskopien technisch möglich sein. „Die marktübliche Wartezeit von drei bis sechs Monaten gibt es im Sana-Viszeralzentrum nicht“, verspricht Birkenfeld. „Bei uns bekommt man innerhalb von drei Wochen einen Termin.“