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Salatkunst in der Düsseldorfer Carlstadt

Gastronomie in Düsseldorf : Ein neues Image für Salat

Im Green Affairs steht Salat in allen Variationen im Mittelpunkt. Eine Terrasse ist bereits in Vorbereitung, ebenso ein weiterer Standort an der Friedrichstraße, dort mit Eiskonzept.

Dem Bild vom freudlosen Salatesser, der verzichtet, anstatt zu genießen, stellen sich die Gründer eines neuen Lokals entgegen. Das Green Affairs hat (wegen Corona etwas später als geplant) Mitte Juni an der Breite Straße 29 eröffnet – es stellt Salat in allen Variationen in den Mittelpunkt und setzt auf ein freches Image: „Angemacht und leicht zu haben“ lautet der Slogan der Salatbar.

„Viele sagen: Ich habe gestern ein großes Schnitzel gegessen, also nehme ich heute nur Salat“, sagt Geschäftsführerin Dina Brehm, die den Laden mit ihrem Mann Andreas Bork konzipiert und gegründet hat: „Als sei ein Salat dann als Verzicht zu sehen. Diese Sicht möchten wir ändern.“

Dafür haben sie Salatkreationen erdacht, die vor Abwechslung nur so strotzen – und Namen tragen, die man sich merkt. So kann man sich einen Salat „Casanova“ (mit Tomaten, Mozzarella und Sonnenblumenkernen) bestellen, oder einen „Sugar Daddy“ (u.a. Hähnchen, Mango, Trauben); auch Zutaten wie Fleischbällchen oder Bacon sind bestellbar, ebenso eine Reihe besonderer Dressings. Und: Wem die Namen eher doch nicht zusagen, der bestellt einfach anhand der Numerierung.

Brehm und ihr Mann haben beide jahrelange Erfahrung in der Systemgastronomie gesammelt und viel Sorgfalt in das Image ihres Lokals gesteckt, das etwa die Geschäftsleute rund um die Breite Straße ansprechen soll – von denen nun allerdings viele im Homeoffice sind. „Als wir geplant haben, waren definitiv mehr Leute hier in den Büros, aber wir sind mit dem Start zufrieden“, sagt sie.

Zumal man mittelfristig auch auf die Shopping-Besucher hofft, die aus den Richtungen Kö und Carlsplatz den Weg an die Breite Straße finden. Eine Terrasse ist schon in Vorbereitung, ebenso ein weiterer Standort einige hundert Meter weiter an der Friedrichstraße, der auch ein Eis-Konzept beinhalten soll: „Das haben wir dazu entwickelt, die Fläche dort ist groß“, sagt Brehm. „Auch darauf freuen wir uns schon.“