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Rheinufertunnel Düsseldorf: Tunnel zwei Monate lang nachts gesperrt

Verkehr in Düsseldorf : Rheinufertunnel zwei Monate lang nachts gesperrt

Zwei Monate lang muss der Rheinufertunnel in Düsseldorf nachts komplett gesperrt werden. Die Stadt lässt dort eine neue Funktechnologie installieren. Eine Nacht pro Woche ist der Tunnel jedoch befahrbar.

Der Rheinufertunnel in der Düsseldorfer Innenstadt muss für die Erstausstattung mit einer digitalen Funkanlage für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS) in den Nächten vom 10. Oktober bis zum 11. Dezember komplett gesperrt werden. Zusätzlich werden die UKW-Frequenzen für die Radiosender eingespeist.

Die nächtlichen beidseitigen Sperrungen werden von sonntags bis freitags durchgeführt. Sie beginnen jeweils um 21 Uhr und enden um 5 Uhr morgens. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. In den Nächten von Samstag auf Sonntag steht der Rheinufertunnel ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Bereits am 6. Oktober wird die Baustelle im Tunnel eingerichtet. Das nötige Equipment für den Einbau der neuen Funkanlage wird angeliefert, und es erfolgt die Vorbereitung zur Verkehrssicherung. Für diese Arbeiten sind keine Sperrungen nötig.

 Eine Polizeibeamtin in Düsseldorf mit einem Sprechfunkerät für den digitalen Polizeifunk. (Archiv)
Eine Polizeibeamtin in Düsseldorf mit einem Sprechfunkerät für den digitalen Polizeifunk. (Archiv) Foto: dpa/Roland Weihrauch

Deutschland hatte sich wie andere Länder bereits im Schengener Abkommen von 1990 zum Digitalfunk verpflichtet. Die Umrüstung war zunächst zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 geplant. Wegen technischer Anlaufschwierigkeiten und Problemen bei der Auftragsvergabe hatte sich die Einführung aber immer wieder verzögert. Die Einführung startete dann im Jahr 2007, es dauerte noch bis 2013, bis das System flächendeckend verfügbar war.

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   Ausgerechnet während der Flutkatastrophe in diesem Jahr ist der digitale Polizeifunk in Nordrhein-Westfalen an vielen Orten ausgefallen. Zwar hätten alle Basisstationen eine Notstromversorgung in Form einer Batterie, heißt es in dem Bericht des NRW-Innenministeriums. Diese gewährleiste den Betrieb bei einem Stromausfall für mindestens vier weitere Stunden.

Wegen des Ausmaßes der Zerstörung habe eine Ersatzstromversorgung in diesem Zeitraum in vielen Fällen aber nicht kurzfristig aufgebaut werden können. Künftig sollen Basisstationen des Behördenfunks gegen Stromausfälle von bis zu 72 Stunden gewappnet sein. Diese Nachrüstung sei bis Ende 2022 geplant.