Rheinoper: Sorgloser Umgang mit dem Geld

Kommentar : Sorgloser Umgang mit dem Geld

Einerseits Sparzwänge, andererseits mehr als großzügige Vertragsregelungen – das ist äußerst ärgerlich, findet unser Autor Arne Lieb.

Remus Sucheana hat offenbar das Recht auf seiner Seite – und dass der verdiente Compagnieleiter auf seinen Vertrag pocht, ist verständlich. Erklären muss sich die Opernleitung, die mit dem Hin und Her des gefeierten Ballett-Chefs Martin Schläpfer offenbar überfordert war. Die Frage, was bei seinem Abgang mit dem Partner in der Spitze passieren soll, wurde offenbar nicht geklärt.

Das könnte nun teuer werden und muss dringend aufgearbeitet werden. Die Oper steht nicht zuletzt wegen der klammen Stadtkasse in Duisburg unter enormem Spardruck, was die Mitarbeiter längst schmerzlich spüren. Ein so sorgloser Umgang mit Geld ist in diesen Zeiten mehr als ärgerlich.

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