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Düsseldorf: Rheinbahn-Wohnungen: Positive Reaktionen auf Pläne

Düsseldorf : Rheinbahn-Wohnungen: Positive Reaktionen auf Pläne

Die bei einer Mieterversammlung vorgestellten Pläne zur Zukunft der ehemaligen Rheinbahnwohnungen rund um die Verweyenstraße in Kaiserswerth stoßen sowohl bei den Bewohnern wie auch bei der Politik auf ein positives Echo.

So hat die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) angekündigt, dass durch einen Bau von neuen Häusern die Mieten für die jetzigen Bewohner bezahlbar bleiben sollen und für alle Mieter das weitere Wohnen im Quartier ermöglicht werden soll. Zudem wurde auf Anregung der DWG nun von den Bewohnern ein achtköpfiger Beirat gewählt, der gegenüber der Wohnungsgenossenschaft die Interessen der Mieter vertreten soll.

"Die ganzen Befürchtungen und Schreckensszenarien haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Ich finde es sehr demokratisch, dass wir in die Entwicklung der Pläne mit einbezogen werden sollen. Das ist nicht immer selbstverständlich", sagt Beiratsmitglied Barbara Raatz. Ihr persönlich gefällt das vorgestellte Konzept mit dem Abriss der vorhandenen Häuser - die zwischen 1946 und 1966 entstanden und inzwischen erhebliche Mängel aufweisen - und dem anschließenden Bau von neuen Gebäuden gut. "Alles andere wäre auf Dauer nur unbefriedigendes Frickelwerk", sagt Raatz.

Auch Bezirksvorsteher Stefan Golißa (CDU) hat sich die Ideen der DWG vorstellen lassen. "Ich finde es positiv, dass es noch keine fertigen Pläne sind, die Betroffenen nicht übergangen wurden", sagt der Politiker. Er hätte sich gewünscht, dass die DWG früher auf die Mieter zugegangen wäre. "Das hätte viel Unruhe und Ängste vermieden."

So hatten in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte über geplante Luxussanierungen im Stadtteil Kaiserswerth die Runde gemacht.

(RP)