Düsseldorf: Rheinbahn fordert Geld von Rolltreppen-Hersteller

Düsseldorf: Rheinbahn fordert Geld von Rolltreppen-Hersteller

Die Zahl der stehenden Rolltreppen in den neuen U-Bahnhöfen steigt wieder an. Seit Mitte Mai gebe es täglich rund 15 Störungen, sagte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Das Nahverkehrsunternehmen will dem Hersteller Otis deshalb die Kosten in Rechnung stellen. Bisher habe die Rheinbahn allein für die Mitarbeiter, die rausgefahren und die Störungen beseitigt hätten, rund 30.000 Euro ausgegeben. "Und wir können nicht quantifizieren, welcher Imageschaden uns entstanden ist", sagte Schumacher. "Wir haben eine tolle neue U-Bahn - und dann bleiben ständig die Rolltreppen stehen. Das ist nervig."

Nach der Eröffnung der Wehrhahn-Linie Mitte Februar waren zahlreiche Rolltreppen stehengeblieben, wenn Fahrgäste auf sie traten. Diese zu sensible Einstellung wollte der Hersteller zügig beseitigen. Mittlerweile kommen auch andere Beschwerden hinzu. So lässt sich an einigen Treppen der Handlauf abheben.

(hdf)