Restaurant-Tipp für Düsseldorf - "Zum Trotzkopf" am Grafenberger Wald

Gastrotipp: Traditionslokal mit neuer Küche

Im Restaurant Zum Trotzkopf wird seit kurzem italienisch gekocht. Überzeugt werden soll durch Frische, Qualität und ein hübsches Ambiente.

Das Restaurant "Zum Trotzkopf" an der Rennbahnstraße ist eine traditionelle und bekannte Einrichtung in Düsseldorf. Deshalb behalten die wechselnden Pächter gerne den Namen bei. Der Trotzkopf wurde so zu "El Beso - Zum Trotzkopf" und jetzt wieder zum "Zum Trotzkopf", wobei das El Beso noch nicht überall getilgt wurde.

Das sorgt allerdings für Verwirrung, denn wer sich beispielsweise im Internet über das Restaurant informieren möchte, dem werden die alten Informationen und manchmal auch die alten, zum Teil negativen Bewertungen angezeigt. Und Letztere hat der jetzige Trotzkopf unter der neuen Leitung von Francesco Lauriola nicht verdient.

Denn angeboten wird von dem erfahrenen Gastronomen, der Chef im Linguini an der Rochusstraße war und 15 Jahre lang die Gastronomie im Cosmo Sports an der Diepenstraße geleitet hat, nun eine mediterrane, italienisch angehauchte Küche, deren Speisen ausschließlich frisch zubereitet werden.

Auf der Karte stehen viele Vorspeisen wie Bruschetta mit Tomaten und Olivenöl (6,50 Euro), Baby-Calamaris vom Grill (9,80 Euro) und Vitello Tonnato (11,50 Euro). Wer sich nicht entscheiden kann, sollte den gemischten Vorspeisenteller wählen, der viele verschiedene warme und kalte Köstlichkeiten bereithält und zudem noch hübsch angerichtet wird. Garnelen, Lachs, gebratene Zucchinis, Melone mit Parmaschinken und Büffelmozzarella mit Tomaten gehören beispielsweise zum Angebot.

Als Zwischengang können die Gäste eine Suppe wählen. Die Minestrone (6,50 Euro) oder die Fischsuppe (12 Euro) zum Beispiel, mancheiner bestellt auch einen Salat dazu. Dort reicht das Angebot vom gemischten Salat der Saison (5,50 Euro) bis hin zum Salat mit Putenstreifen (13,50 Euro). Der Rucola-Salat mit Ziegenkäse, Walnüssen und Birnenspalten (9,90 Euro) wird mit einem großen Stück Käse serviert, das genau richtig erwärmt wurde, so dass der Kern somit schön cremig ist.

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Auf Pizza wird im Trotzkopf verzichtet, aber mehrere Pasta-Gerichte stehen auf der umfangreichen Speisekarte, wie Ravioli mit Ricotta und Spinat (12 Euro) und Papardelle in Gorgonzolasoße mit Filetspitzen (15 Euro). Der Gast kann zudem zwischen Fisch wie das Zanderfilet (21 Euro) und Fleisch, wie Lammkoteletts (25,50 Euro) wählen. Die Kalbsleber (20,50 Euro) mit Butter und Salbei wird jedenfalls wunderbar zart und saftig zubereitet und mit würzigen Rosmarinkartoffeln und frischem Gemüse aufgetischt.

Ein richtiges Highlight ist der Nachtisch Tartufo al Limoncello (8,50 Euro), eine Art halb gefrorene Zitronencreme mit flüssigem Kern. Das kalorienreiche Ensemble wird auf einem Obstbett serviert. Wer dann noch immer Appetit haben sollte, kann noch einen Käseteller bestellen.

Ergänzt wird die Speisekarte noch durch Tagesempfehlungen auf der Tafel. Zudem gibt es eine regelmäßig wechselnde Mittagskarte. Nachmittags wird außerdem Kaffee und Kuchen angeboten, denn das Restaurant Zum Trotzkopf ist auch dank seiner Lage direkt am Wald ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger.

Im Sommer werden es die Gäste genießen, in Anschluss an einen Spaziergang durch die Natur auf der großen Terrasse mit ihren 150 Plätzen zu speisen. Zurzeit wird aber in dem hell eingerichteten, aber dennoch gemütlichen Gastraum getafelt, der mit vielen Accessoires wie Kerzen und Blumen hübsch und romantisch gestaltet wurde.

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(RP)
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