Düsseldorf: Hier gibt es die besten Pommes Frites in der Stadt

Sommer in Düsseldorf : Wo es die besten Pommes Frites gibt

Für die meisten sind sie die Lieblingsbeilage: Pommes. Die frittierten Kartoffelstäbchen gibt es in verschiedenen Variationen – fast immer mit Dip. Wir haben uns testweise durch Düsseldorf gefuttert.

Imbiss auf dem Benrather Markt Vor allem zur Mittagszeit benötigt der Gast etwas Geduld und muss in der Schlange warten. Denn die Pommes frites werden frisch zubereitet. Es gibt die Portionen in drei Größen, mit und ohne Currywurst. Die Pommes sind so dick wie kleine Finger, goldgelb frittiert und wunderbar knusprig. Bei den Soßen gibt sich Inhaber André Goldenstein puristisch: Ketchup, Mayo und die wunderbaren Currysoßen.

Richie’n Rose in Oberkassel Eigentlich ein Burgerladen, doch die Pommes sind fantastisch. Zeigefingerdick, kross frittiert und wunderbar kartoffelig schmeckend. Das gilt auch für die krossen Süßkartoffeln. Spezialitäten des Hauses sind die Pommes mit Trüffel und Parmesan überbacken (6,90 Euro) – knusprig und eine Geschmacksbombe. Da ist keiner der selbstgemachten Dips mehr notwendig. Ob Chipotle, Hot-Chili-Ketchup, Jalapeño-Ket­chup, Knoblauch-Mayo, Trüffel-Mayo (je 60 Cent) – sie schmecken alle. Unser Favorit ist die Chili-Mayo, ein wenig scharf, ein wenig süß – perfekt zu Pommes aller Art.

Leo’s Grill in Bilk Zwar liegt ein schwerer Duft von gebratenen Hühnern im Raum und auch originale Frikandeln werden gern bestellt bei Leo’s, dem wohl einzigen Grill mit niederländischen Spezialitäten. Aber eben auch die Pommes (ab 2,50 Euro) sind Kracher: die Kartoffelstifte sind dick geschnitten und gut gebräunt. Dazu munden die Soßen, wie die süß-saure Joppiesoße (ein Gemisch aus Ketchup, Mayo und frischen gehackten Zwiebeln) und die Samuraisoße (eine echt scharfe Mayo). Aus Kartoffeln sind auch die Potato Wedges (Kartoffelecken) und die Twister (Kartoffelringe) gemacht, beides gibt es mit Sauerrahm (je drei Euro). Echt smakelijk!

Curry in Unterbilk/Medienhafen und in Pempelfort Sich  über viele Jahre auf dem Markt zu behaupten ohne großartig das Angebot zu ändern, das ist schon was Besonderes. Das Curry jedenfalls sollte sich hüten, etwas an der Speisekarte zu ändern. Die dünnen, kupferfarbenen Pommes sind einfach zu köstlich. Es gibt sie in zwei Größen (2,60 und 3,20 Euro) und sie sind handgestiftet aus frischen Kartoffeln. Dazu eine lange Liste mit Soßen: drei Curry-Varianten, Senf-Honig, Aioli, Saté sowie sogar Guacamole und einige mehr. Viel-Schmecker ordern den Soßenteller: Fünf Dips sind dabei und in der Mitte frisch gehackte Zwiebeln (2,50 Euro) – lecker und seit Jahren gleich. Selbstverständlich gibt es im Curry auch mehr als Pommes, die Goldwurst zum Beispiel: eine Currywurst mit einem Blatt aus Gold (7 Euro) und sogar etwas Neues. Vegane Hackbällchen, die (übergossen mit Curry-Soße) gut zu den Pommes passen.

Frittenwerk in Bilk und der Innenstadt Pommes sind die Kernkompetenz vom Frittenwerk, wie der Name unschwer zu erkennen gibt. Angeboten werden sie als fingerdicke, außen knusprige, innen schön kartoffelige Stangen (2,50 Euro). Wer will, kann die Fritten auch in Knoblauchöl schwenken lassen (köstlich, drei Euro) oder Süßkartoffelfritten (3,70 Euro) ordern. Dazu gibt es zahlreiche selbstgemachte Soßen wie vegane Mayo (60 Cent), Thai-Erdnuss-Dip (ein Euro) oder Guacamole (2,50 Euro). Spezialitäten aber sind ungewöhnliche Frittenkreationen, die ihr Vorbild beim kanadischen Nationalgericht „Poutine“ haben, was so viel wie Sauerei heißt. So werden die Kartoffelstäbchen zum Beispiel mit würziger Bratensoße und Mozzarella-Stückchen (fünf Euro) oder mit Pulled Pork und Krautsalat (7,30 Euro) angeboten.

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