Das sind in Düsseldorf die besten neuen Restaurants in 2018

Gastrotipps : Unsere liebsten Restaurants 2018

In der Gastronomie herrscht ein Kommen und Gehen. Hier die neuen Restaurants, die uns 2018 besonders gut gefallen haben.

Coa Zugegeben: Echte Kenner der asiatischen Küche werden im Coa vielleicht die Nase rümpfen. Denn aus welchem asiatischen Land die Speisen kommen, ist im Coa zweitrangig. Das Coa macht kein Geheimnis aus der Tatsache, dass alles, was in der schönen offenen Küche zubereitet wird, eher asiatisches Mainstream-Essen und dem deutschen Geschmack angepasst ist. Dennoch macht ein Besuch im Coa viel Spaß. Die Preise sind in Ordnung, der Service ist flink, das Personal gut drauf. Eine Wucht ist die Einrichtung des Lokals: modern, hochwertig, bunt und Kitsch mit einem Pfötchenwinken – Gäste wissen an dieser Stelle, was gemeint ist.

Layali Als das Restaurant in Bilk eröffnete, konnte man meinen, es sei das erste Lokal mit arabischen Speisen – so erfolgreich war der Start. Tatsächlich bietet die Karte viele Klassiker aus dem nahen Ostens. Was aber so durch die Decke ging, war das Vorspeisenangebot. Für wenig Geld kann der Gast bis zu 30 Kleinigkeiten in je einer weißen Schale bestellen und sich quasi kreuz und quer durch das kulinarische Angebot futtern – Teilen erwünscht! Dazu passt ein aufmerksames Service-Team und eine schöne neue Einrichtung mit arabischem Charme – top!

Gioia Das Restaurant punktet mit gutem und frischem italienischem Essen sowie mit einem besonderen Ambiente. Dieses verströmt mit seiner hohen Decke, den freigelegten Backsteinwänden, den Stuckfragmenten und den Säulen den Charme eines alten italienischen Palazzo. Die Karte bietet mit Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Fleisch- und Fischgerichten einen Querschnitt durch die mediterrane Küche, wobei weit mehr als die üblichen Standartgerichte geboten werden. Empfehlenswert sind die gemischten Vorspeisen- oder Dessertteller. So kann man viele der köstlichen Gerichte ausprobieren.

Setzkasten Wo gibt es schon einen Gourmet-Tempel in einem Supermarkt? Düsseldorf macht es vor: im Untergeschoss des Edelladens Zurheide an der Berliner Allee. Vorbei an der Weinabteilung und der Mozarella-Bar, zaubert Küchenchef Anton Pahl viele Köstlichkeiten im Restaurant Setzkasten. Der Name ist Programm. Zwölf kulinarische Kleinigkeiten in vier Gängen, also vier Setzkästen stehen auf der Karte. Und das Angebot wechselt monatlich, das dreigängige Mittagsmenü (19,90 Euro) sogar wöchentlich. Ob Wagyu mit Kimchi und Lauchbrikett, Heilbutt mit Wasserkastanie oder Gänseleberpastete im Eishörnchen – Pahls Küche ist fantasievoll und für uns sterneverdächtig.

Robert. Eigentlich schon im Rentenalter will es Robert Hülsmann mit 71 Jahren noch mal wissen und hat an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade im Frühsommer sein Restaurant „Robert.“ eröffnet. Dabei steht der Punkt dafür, dass es sein letztes Restaurant sein soll. Hülsmann hat Kochgeschichte in der NRW-Landeshauptstadt geschrieben. Authentische französische Küche zu fairen Preisen gibt es im „Robert.“ Die Speisekarte ähnelt der von „Roberts Bistro“ und der „Brasserie Hülsmann“, die seine Handschrift und seinen Namen tragen. Nur am Rheinufer kocht der Alte noch selbst – gemeinsam mit seinen Partnern Michael Geisner und René Lindemann. Es gibt den legendären Kartoffelsalat und die wunderbare Fischsuppe. Liebhaber von Innereien kommen ebenso auf ihre Kosten wie die der Hausmannskost. Und die Pommes zählen zu den besten der Stadt. „Robert.“ ist eine Bereicherung am Rhein.

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