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Düsseldorf: Rekord: 4,2 Millionen Übernachtungen

Düsseldorf : Rekord: 4,2 Millionen Übernachtungen

Düsseldorf hat zum zweiten Mal die Zahl von vier Millionen Gäste-Übernachtungen geknackt. Oberbürgermeister Dirk Elbers gab das auf der Touristikmesse ITB in Berlin bekannt. Dort präsentiert sich die Stadt mit Köln und Bonn.

Zum zweiten Mal in der Geschichte hat die Zahl der Übernachtungen in Düsseldorf die Marke von vier Millionen geknackt. So wurden im Jahr 2013 insgesamt 4 244 733 Gästeübernachtungen in Düsseldorfer Hotels oder Pensionen gezählt. Das ist der höchste Wert, der je in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gemessen wurde.

Diese Zahlen wurden gestern von Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) auf der Messe ITB in Berlin vorgestellt. Sie beruhen auf Erhebungen des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 4,7 Prozent. Experten sind davon überrascht: Noch vor einem Jahr waren viele für 2013 sogar von einem leichten Rückgang der Gästeübernachtungen ausgegangen. Hintergrund ist, dass 2013 ein turnusgemäß eher schwaches Messejahr mit wenigen Leitveranstaltungen war. Die Messen haben einen starken Einfluss auf das Gäste-Aufkommen in der Stadt.

Im Vergleich der deutschen Städte ist der Anteil ausländischer Gäste in Düsseldorf mit gut 40 Prozent überdurchschnittlich hoch. Hier wurde ein Wachstum von 3,7 Prozent im abgelaufenen Jahr erzielt. Das Besucherland Nummer eins sind nach wie vor die Niederlande mit insgesamt 179 400 Übernachtungen, ein Plus von 5,6 Prozent. Aus Großbritannien kamen 165 600 Besucher. Die stärksten Wachstumsraten wurden verzeichnet bei den Besuchern aus Russland (129 900, plus 15,2 Prozent) und aus den Vereinigten Staaten (126 300, plus 15,8 Prozent).

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Rang fünf belegen die arabischen Golfstaaten mit 78 700 Übernachtungen und einem Plus von 14,3 Prozent. Letzteres deutet darauf hin, dass eine Werbestrategie der städtischen Agentur Düsseldorf Marketing & Tourismus DMT zu greifen scheint: "Wir werben in den Vereinigten Arabischen Emiraten gezielt mit Gesundheitstourismus um neue Besucher", sagte DMT-Chefin Eva-Maria Illigen-Günther.

Auf der Messe präsentiert sich Düsseldorf gemeinsam mit Köln und Bonn. Einen Kannibalisierungseffekt sieht OB Elbers dadurch aber nicht. "Wer von Übersee anreist, der interessiert sich nicht allein für Köln oder Düsseldorf, sondern meist für die ganze Region", sagte der Oberbürgermeister. Dennoch seien die rheinischen Metropolen weiterhin Konkurrenten um ausländische Investoren. Große Hoffnungen setzt Elbers auf die angestrebte neue Betriebsgenehmigung für den Düsseldorfer Flughafen. Diese soll 60 statt wie bislang 47 Starts- und Landungen pro Stunde in den Spitzenzeiten ermöglichen. "Wir brauchen da flexiblere Regelungen, auch das stärkt den Tourismusstandort Düsseldorf", sagte Elbers am Rande der Messe.

Von den 70 Partnern, die sich an dem gemeinsamen Messestand beteiligen, stammt etwa ein Drittel aus Düsseldorf. Verschiedene Museen präsentieren beispielsweise das Festival Quadriennale 2014. Außerdem zeigen ISS Dome, Esprit Arena und Schloss Benrath ihr Angebot. Sich direkt gegenüber liegen die mit Abstand größten Untermieter des Gemeinschaftsstandes: Düsseldorf Airport und der Flughafen Köln/Bonn. Und an der "Rheinischen Bar" wird gleichzeitig Frankenheim Alt und Gaffel-Kölsch ausgeschenkt.

(RP)