Düsseldorf: Ratten im Fußgängertunnel

Düsseldorf: Ratten im Fußgängertunnel

Der S-Bahnhof Gerresheim beschäftigt morgen die Bezirksvertretung 7.

Morgen tagt die Bezirksvertretung 7 (Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl) ab 17 Uhr im Gerresheimer Rathaus, Neusser Tor 12. Neben dem Dauerbrenner "Forsthaus an der Rennbahnstraße" tauchen noch einige andere interessante Punkte auf der Tagesordnung auf. Pillebach Das Gewässerbewirtschaftungskonzept für den Pillebach sieht flussabwärts Baumaßnahmen wie den naturnahen Gewässerausbau oder den Bau eines Regenrückhaltebeckens vor.

Offen ist jedoch vor allem, inwieweit Gerresheimer Vereine in ihren Veranstaltungsplänen durch den Bau des Regenrückhaltebeckens an der Gerricusstraße und des Sammlers Peckhausweg von Anfang 2019 bis Mitte 2021 bei der Nutzung des Schützenplatzes eingeschränkt werden. Daher fordert die CDU eine Erklärung der einzelnen Maßnahmen inklusive einer Zeitschiene der geplanten Umsetzung. Sana-Klinik Die Sana-Klinik in Gerresheim verfügt über kein Herzkatheterlabor, Patienten mit einer entsprechenden Diagnose müssen daher zum Beispiel ins Augusta-Krankenhaus nach Rath transportiert werden - was je nach Verkehrslage durchaus schon mal etwas länger dauern kann.

Wertvolle Zeit, die verloren geht, weswegen Michael Möller (Deutsche Sportpartei) eine bessere Grundversorgung für Herzinfarktpatienten in Gerresheim fordert. S-Bahnhof Mehrere Anträge und Anfragen der Parteien beschäftigen sich einmal mehr mit dem bedauernswerten Zustand des S-Bahnhofes in Gerresheim. Neueste Entwicklung: Die SPD weist darauf hin, dass im Fußgängertunnel mehrfach Ratten auf der Suche nach Essen gesichtet worden seien und fragt: Welche Maßnahmen sind geplant, um die Unterführung dauerhaft von Ratten frei zu halten? "Seit dem Gutachterverfahren im Jahre 2010 ist kein sichtbarer Fortschritt passiert.

Die Nutzer wollen wissen, wann endlich mit dem Umbau begonnen wird", so die SPD, sie fordert einen Sachstandsbericht. Jüdischer Friedhof Der jüdische Friedhof an der Quadenhofstraße in Gerresheim war ein orthodoxer Begräbnisplatz der Gemeinde Adass-Jisrrael für orthodoxe Juden aus Düsseldorf und der näheren Umgebung. Nach der Pogromnacht 1938 wurden beschädigte Thorarollen bestattet, um sie vor weiterer Zerstörung zu bewahren.

Der Begräbnisplatz wurde dennoch mehrfach geschändet. Jetzt endlich soll der Friedhof mit aufklärenden Informationstafeln zu dem jüdischen Leben in Gerresheim ausgestattet werden. Ein entsprechender, fraktionsübergreifender Antrag wird in der Sitzung am kommenden Dienstag eingebracht.

(arc)