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Radschnellweg Düsseldorf: Rat beschließt weitere Planung mit Änderungen

Mobilität in Düsseldorf : Radschnellweg-Planung geht weiter

Die Aufregung war groß, als erste Routen in den Bezirksvertretungen vorgestellt wurden. Unter anderem sollten Trassen über den Deich in Volmerswerth und Hamm und durch ein Wohngebiet verlaufen. Der Rat hat die Bedenken der Bezirke berücksichtigt und Änderungen gefordert.

Der Rat der Stadt Düsseldorf hat der weiteren Ausarbeitung der Pläne für den Radschnellweg zwischen Neuss und Langenfeld zugestimmt. Nach intensiven Vorberatungen im Ordnungs- und Verkehrsausschuss war der Tagesordnungspunkt in der Ratssitzung dann schnell abgehakt. Von Uwe Marold Warnecke (Grüne) aus der Bezirksvertretung 10 gab es ein großes Dankeschön, „weil die Vorschläge aus den Bezirksvertretungen im Ergänzungsantrag berücksichtigt wurden“. Auch Dietmar Wolf (Grüne) aus dem Stadtbezirk 3 begrüßte den Änderungsantrag, in dem konkret auf die Bedenken der Stadtteilpolitiker eingegangen wurde.

Nun hat der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt, im Rahmen der Linienbestimmung für die Bereiche Volmerswerth, Hamm und Flehe sowie durch Hellerhof die von den Bezirksvertretungen bevorzugten, alternativen Trassenverläufe detailliert zu prüfen und mit ihren Auswirkungen und Konsequenzen erneut in den politischen Gremien vorzustellen. Außerdem wird sichergestellt, dass die Anschlusspunkte an die Nachbarstädte Neuss, Langenfeld und Monheim bleiben.

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Kostenpflichtiger Inhalt Vor einigen Wochen sorgten die Pläne der Verwaltung in den Stadtteilen Hamm, Volmerswerth und Hellerhof für Aufregung. Im Süden der Stadt verlief die von der Verwaltung favorisierte Route des Radschnellwegs durch ein Wohngebiet, in Hamm, Volmerswerth und Flehe sollte die Trasse auf den Deich gelegt werden. Es gab Proteste von Anwohnern und Vereinen. Im Stadtbezirk 10 wird nun der Streckenverlauf an den Bahngleisen geprüft, so wie es die Bezirkspolitiker vorgeschlagen hatten. „Da die neue Variante sich im bisherigen Untersuchungskorridor des Linienbestimmungsverfahrens befindet, kann eine entsprechende Bewertung ohne aufwendige Grundlagenerhebung erfolgen“, heißt es aus der Verwaltung.

Kostenpflichtiger Inhalt Im Stadtbezirk 3 soll der Landesbetrieb Straßen NRW die Planung für eine Route über den Südring weiter verfolgen. Der Wunsch der Politik ist es, dass so viele Bäume wie möglich erhalten „und die Ampelkreuzungen optimiert werden, um die Haltepunkte zu reduzieren“, fordert Christian Rütz von der CDU. Zudem sei der Südring besser angebunden an das Düsseldorfer Zentrum mit Völklinger und Merowinger Straße.