Amtsgericht Düsseldorf: Prozess wegen Samurai-Schwert-Attacke auf August vertagt

Amtsgericht Düsseldorf: Prozess wegen Samurai-Schwert-Attacke auf August vertagt

Ohne Urteil abgebrochen hat das Amtsgericht am Dienstag den Prozess um eine angebliche Attacke mit einem Samurai-Schwert. Erst im August soll der Fall neu verhandelt werden.

Angeklagt ist hier ein 49-Jähriger, der vor drei Jahren spätnachts von fünf jungen Bekannten nach deren Altstadtbummel noch in seiner Ratinger Wohnung besucht worden war. Laut Anklage soll er nach einem Disput aber die Wohnung abgeschlossen, das Licht im Wohnzimmer gelöscht und mit einem Samurai-Schwert blindlings um sich geschlagen haben.

Die fünf Besucher waren daraufhin in wilder Panik über seinen Balkon im ersten Stockwerk geflüchtet, zwei hatten sich dabei verletzt. Als am nächsten Tag einer versuchte, einen Schuh und ein vergessenes Handy zurückzuholen, war er vom Gastgeber mit einem Brieföffner verletzt worden.

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Die Schwert-Attacke hat der Angeklagte aber rundweg bestritten und seinen Angriff vom nächsten Tag als Notwehr geschildert. Da am Dienstag Zeugen fehlten, will das Amtsgericht Ende August den Fall mit allen Aussagen neu überprüfen.

(wuk)