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ProWein 2020: Messe in Düsseldorf wird wegen Coronavirus verschoben

Wegen Coronavirus : Düsseldorfer ProWein und weitere Messen verschoben

Die Messe Düsseldorf wird Veranstaltungen, die im März stattfinden sollen, verschieben. Darunter ist auch die ProWein, die weltgrößte Wein-Messe.

Verschoben werden die Messen ProWein, wire, Tube, Beauty, Top Hair sowie die Energy Storage Europe. Zur letzten ProWein kamen mehr als 60.000 Fachbesucher, fast 7000 Anbieter von Weinen und Spirituosen präsentierten ihre Waren. Die Messe koordiniert gerade Ersatztermine für die betroffenen Veranstaltungen

Man folge der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert-Koch-Instituts zu berücksichtigen, hieß es am Samstagnachmittag. Aufgrund dieser Empfehlung und der zuletzt deutlich gestiegenen Zahl von Infizierten auch in Europa habe die Messe Düsseldorf die Lage neu bewertet. „Hinzu kommt die Verunsicherung zahlreicher Aussteller und Besucher der Veranstaltungen im März und die komplizierte Reisesituation insbesondere für internationale Kunden.“

„Diese Entscheidung ist allen Beteiligten nicht leichtgefallen“, sagte Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Düsseldorf. „Aber die Verschiebungen zum jetzigen Zeitpunkt sind für die Messe Düsseldorf und ihre Kunden angesichts der immer dynamischeren Entwicklungen erforderlich.“

Für die im Mai und Juni in Düsseldorf stattfindenden Großmessen interpack und drupa gibt es aktuell keine Absicht für eine Verschiebung. „Natürlich nehmen wir auch hier die Anfragen unserer Kunden bezüglich des Coronavirus sehr ernst“, sagte Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, „deshalb werden wir rechtzeitig in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und Partnern die Lage erneut bewerten und verantwortungsvoll entscheiden.“

Zur internationalen Einzelhandels-Fachmesse EuroShop in Düsseldorf waren in der vergangenen Woche 19.000 Besucher weniger gekommen als noch bei der Rekordveranstaltung 2017. Die Messe begründete das mit der aktuellen Situation rund um das Coronavirus.