Düsseldorf: Preise für ausgezeichnete Kita-Forscher

Düsseldorf: Preise für ausgezeichnete Kita-Forscher

Spaß mit Clown Tiftof und Geld für zehn Hauptgewinner gab es beim Fest zum Abschluss der Kindergarten-Aktion von Evonik und Rheinischer Post. Meerbusch war gleich zweimal vertreten: mit den Kitas "Farbenland" und "Kinderzeit".

Forscherdrang zahlt sich aus: Die Meerbuscher Kita "Kinderzeit" kann demnächst ihr Labor aufrüsten. 1500 Euro Zuschuss für die Ausstattung haben sich die Jungen und Mädchen des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen selbst verdient. Sie belegten den dritten Platz beim Kreativwettbewerb zur Aktion "Evonik Kinderuni" - und werden dafür mit einem fetten Geldpreis belohnt. 750 Euro hat ein anderer Kindergarten aus Meerbusch abgeräumt: Die Lebenshilfe-Kita "Farbenland" schaffte es auf Platz neun.

Foto: Anne Orthen

Die Meerbuscher Kitas waren wie mehr als 800 weitere Kindergärten im April zur Forscherlabors geworden. Wieder ein Rekord: Damit wurde die Teilnehmerzahl von gut 760 Kindergärten bei der 2015er Aktion noch einmal übertroffen. Drei Wochen lang hat die Rheinische Post eine Serie mit Anleitungen zu naturkundlichen Versuchen veröffentlicht. Mehr als 16 000 Jungen und Mädchen haben die Experimente mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in den Kindergärten nachvollzogen. Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 30 000 Euro gestiftet hat. Dieser Betrag wird an 50 Kindergärten verteilt, die eine Jury aus Vertretern von Evonik und Rheinischer Post ausgewählt hat.

Annähernd 230 Kindergärten haben sich an diesem Kreativ-Wettstreit beteiligt und dafür Bastelarbeiten, Collagen, Videos, Songs und Präsentationen eingereicht. Die zehn Hauptgewinner waren nach Essen zum großen Fest eingeladen.

Für die Meerbuscher war es der Abschluss einer spannenden Forscherzeit. "Die Kinder waren total begeistert, Am liebsten hätten alle 85 an jedem Experiment teilgenommen", berichtet Jennifer Schulz, Erzieherin in der Kita "Farbenland". Der Gewinn soll in ein Klettergerüst investiert werden. "Darauf sparen wir schon", sagte Schulz.

Die Kita "Kinderzeit" verwendet ihren Gewinn für ihr Forscherlabor, denn: "Die Kinder fanden das Experimentieren großartig", berichtet Erzieherin Petra Tucher. "Sie sind total interessiert an Dingen, die sich zunächst nicht verstehen", ergänzt ihre Kollegin Karin Hohmann.

Den ersten Preis des Wettbewerbs holte sich der Kindergarten "Die kleinen Kleckse" aus Grevenbroich. Für dessen Mini-Forscher nahm sich nach der Siegerehrung Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, noch einmal ausgiebig Zeit. Der gelernte Chemiker zog einen Forscherkittel über seinen dunklen Anzug und erkundete mit den kleinen Kollegen, wie man mit Hilfe von Natron, etwas Essig und Kohlendioxid eine Kerze auslöschen kann.

Noch mehr Bilder vom Abschlussfest und die Namen aller 50 mit Preisen ausgezeichneten Kitas sind im Internet bei RP online zu finden unter www.rp-online.de/evonikfest.

(RP)