Zu Gast bei ZDF-Talksendung: Pooths Pleite-Firma schuldet Verona Geld

Zu Gast bei ZDF-Talksendung : Pooths Pleite-Firma schuldet Verona Geld

Werbe-Ikone Verona Pooth ist Gläubigerin der Pleite gegangene Firma ihres Ehemannes Franjo. "Ich habe mein Geld auch nicht bekommen", erklärte sie Dienstagabend in der neuen ZDF-Talkshow des Moderators Markus Lanz. Die 40-Jährige habe für die Firma Maxfield an einer Werbekampagne mitgearbeitet, die wegen der sich anbahnenden Probleme des Unternehmens abgesagt wurde, berichtete die frühere TV-Moderatorin im Interview.

"Knapp ein halbes Jahr vor der Insolvenz hat Maxfield ein Telefon mit MP3-Player auf den Markt gebracht, für das ich werben sollte", sagte Pooth. "Es gab Autogrammkarten, eine Fotoproduktion. Es war ein ganz normaler Werbevertrag für die Firma Maxfield."

Das Geld aus diesem Werbevertrag habe sie ebenso wenig erhalten wie die anderen Gläubiger ihre Forderungen. "Ich bin in der Situation, dass es nicht mein Anstreben ist, jeden Tag um dieses Geld anzufragen", sagte die Werbe-Ikone gegenüber Markus Lanz. "Ich hoffe, dass so viele Gläubiger wie möglich auch ihr Geld bekommen." Ihnen werde sie selbstverständlich den Vortritt lassen.

Zugleich betonte Verona Pooth mehrfach, mit der Firma ihres Mannes nichts zu tun gehabt zu haben. "Natürlich ist das mein Mann, natürlich bekomme ich zu Hause etwas mit. Ich habe auch gemerkt, dass Franjo irgendwann supernervös war, dass er in großen Schwierigkeiten steckte." Ihren Luxus-Urlaub mit Ehemann Franjo in Dubai verteidigte Verona: "Es wäre jetzt Heuchelei, mit Franjo auf den Campingplatz zu gehen und zu sagen: Uns geht es so schlecht." Sie verdiene schließlich gut.

(RP)