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Düsseldorf: Politiker sprechen über Wohnungen für Studenten

Düsseldorf : Politiker sprechen über Wohnungen für Studenten

Viele Studenten, die zum Beispiel an der Heinrich-Universität oder der Hochschule Düsseldorf (ehemals Fachhochschule) Vorlesungen und Seminare besuchen, suchen oft lange nach bezahlbarem Wohnraum in der Stadt. Das verwundert auch nicht, denn mit einer durchschnittlichen Monatsmiete von 338 Euro belegt die Landeshauptstadt laut einer Studie des Deutschen Studierendenwerks den vierten Platz unter den teuersten Uni-Städten.

Das Studierendenwerk Düsseldorf will gerne bezahlbare Apartments schaffen - zurzeit bietet sie in den 16 Anlagen im Stadtgebiet rund 3100 Plätze. Doch die Pläne für den Bau von rund 250 Wohnungen am neuen Campus der Hochschule auf dem ehemaligen Schlösser- und Schlachthof-Areal im Stadtteil Derendorf stocken. Grund genug für die CDU im Stadtbezirk 1 (Alt- und Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf und Golzheim), sich bei der Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Die Christdemokraten wollen auch wissen, ob man den Bau beschleunigen könne, denn die Studentenwohnungen würden dringend benötigt.

In der Sitzung der Stadtteil-Politiker am Freitag sollen die Fragen beantwortet werden. Die Bezirksvertretung 1 tagt ab 14 Uhr im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich, Besucher haben aber kein Rederecht. Weitere Themen dann sind der Rahmenplan Einzelhandel, der vorgestellt wird, und die Frage, ob die Fläche zwischen dem Andreasquartier und der Neubrückstraße nach Johanna Ey (1864-1947) benannt werden soll, die viele Künstler unterstützte.

(semi)