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DEG: Politik zufrieden mit dem Konzept der DEG

DEG : Politik zufrieden mit dem Konzept der DEG

Düsseldorfs Top-Eishockey-Klub ist auf einem guten Weg zu einem einmaligen Sondersponsoring der Stadt von 450.000 Euro. Die Verantwortlichen der DEG hatten am 1. März dem Rathaus ein Konzept vorgelegt, wie die Zukunft des Vereins dauerhaft gesichert werden kann, und dies den für Sport zuständigen Politikern Monika Lehmhaus (FDP), Dirk Sültenfuß (CDU), Burkhard Albes (SPD) und Günter Karen-Jungen (Grüne) präsentiert.

Das Konzept zeigt, dass die DEG sich um Sponsoren mittlerer Größe bemüht, eine starke Geschäftsstelle gewährleistet und sich für weitere Mitglieder öffnet. Aus der Runde, die nicht-öffentlich tagte, war zu hören, dass das Konzept "insgesamt sehr positiv aufgenommen worden" sei. In den nächsten Tagen werde man sich noch einmal zusammensetzen.

Die DEG war nach dem Rückzug ihres Hauptsponsors Metro in finanzielle Probleme geraten. Der Verein benötigt mindestens 2,3 Millionen Euro, um weiterhin in der höchsten deutschen Spielklasse antreten zu können — andernfalls droht der Abstieg in die Oberliga.

Dank zahlreicher Initiativen in den vergangenen Wochen sind inzwischen rund 1,7 Millionen Euro zusammengekommen. Die Stadt hatte im Januar das einmalige Sondersponsoring in Aussicht gestellt, das nachhaltige Konzept aber zur Bedingung gemacht. Dabei geht es neben der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit auch darum, wie aus dem Nachwuchs mittelfristig Spieler für die Profi-Mannschaft rekrutiert werden können.

Oberbürgermeister Dirk Elbers bestätigte auf RP-Anfrage das Treffen. "Ich selbst war allerdings nicht dabei." Diesmal habe es unter Federführung des Sportdezernenten Burkhard Hintzsche stattgefunden. "Zu gegebener Zeit werde ich persönlich das Gespräch mit der DEG führen", sagte der Rathaus-Chef.

(dr/hdf)