Pokémon Go: Girardet-Brücke an der Kö wird nun doch gesperrt

"Pokémon Go": Girardet-Brücke an der Kö wird nun doch gesperrt

Oberbürgermeister Thomas Geisel hat ein Einsehen: Die von "Pokémon Go"-Spielern belagerte Girardet-Brücke an der Kö wird zeitweise für den Autoverkehr gesperrt. Und es werden sogar Dixi-Klos aufgestellt. Die Rheinbahn plant derweil eine Sonderfahrt für die Monsterjäger.

Damit reagiert die Verwaltung auf den hohen Andrang von Pokémon-Fans, die sich an der Brücke seit Tagen in Scharen versammeln, um dort nach den virtuellen Monstern zu jagen.

Das Amt für Verkehrsmanagement hat am Mittwochmittag Absperrgitter bereitgestellt. Der Ordnungs- und Servicedienst wird laut Stadt die Lage stündlich überprüfen und bei entsprechendem Andrang die Straße sperren. Außerdem werden auf der Kö-Ostseite Dixi-Klos aufgestellt. Zusätzliche Abfallbehälter sollen zudem die Sauberkeit erhöhen.

Rheinbahn plant Tour zu besten "Fanggründen"

Außerdem will die Rheinbahn dem Beispiel von Augsburg und München folgen und eine Sonderfahrt für Pokémon-Jäger starten. Dafür soll eine Oldiebahn mit den Comic-Monstern verziert langsam an den besten Fanggründen vorbeifahren. Aktuell prüfen Rheinbahner, die selbst vom Jagdfieber des Smartphone-Spiels gepackt sind, welche Strecke besonderes ertragreich für die Pokémon-Jäger sein könnte.

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Ein Termin und die Ticketpreise werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Eins aber dürfte klar sein: Am berühmtesten Pokéstop, der Girardet-Brücke, wird die Oldiebahn der Linie D nicht vorbeikommen - dort liegen keine Gleise.

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(irz)
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