Krankenhäuser in Düsseldorf: Patienten sind zunehmend aggressiv

Krankenhäuser in Düsseldorf: Patienten sind zunehmend aggressiv

Nicht nur Rettungskräfte, Feuerwehrmänner und Polizisten haben verstärkt mit aggressiven Bürgern zu tun. Auch Düsseldorfer Krankenhäusern macht das übergriffige Verhalten von Patienten und Besuchern zunehmend zu schaffen.

So berichtet das Universitätsklinikum (UKD) über "verbale Beleidigungen, Bedrohungen, Beschimpfungen, Herabsetzungen und Diskriminierungen". Solche Formen der Gewalt würden vor allem in der Zentralen Notaufnahme "täglich stattfinden", schrieb das UKD an Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke.

Der hatte aufgrund einer FDP-Anfrage im Gesundheitsausschuss 15 Kliniken angeschrieben. Neben dem UKD antworteten ihm das Evangelische Fachkrankenhaus (EVK) und die Schön-Klinik in Heerdt. Auch das EVK klagt darüber, "dass im Klinikalltag verbal aggressives Verhalten, nonverbale Gewaltandrohung bis hin zu tätlich aggressivem Verhalten durch Patienten, Angehörige und Besucher zu verzeichnen sind".

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Tätliche Übergriffe seien allerdings "Ausnahmefälle". Das berichtet auch das UKD. Physische Gewalt gegenüber Mitarbeitern komme aufgrund der bereits "ergriffenen präventiven Maßnahmen äußerst selten" vor.

(jj)